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VfB demontiert Moers in 69 Minuten

Nur gut eine Stunde benötigte der VfB Friedrichshafen, bis das 3:0 (25:20, 25:21, 25:22) über den Tabellenzweiten Moerser SC und damit der 20. Bundesligasieg unter Dach und Fach gebracht war. Dem Anspruch eines Spitzenspiels aber wurde die Partie leider nicht gerecht

VfB - Moers
Gegen Moers setzte Lukas Tichacek Juliano Bendini immer wieder gekonnt in Szene (Foto: Günter Kram)

Als der Reisebus mit den Volleyballern des Moerser SC etwa anderthalb Stunden vor der Partie gegen den VfB Friedrichshafen vor der Häfler Arena vorfuhr, war in großen Lettern darauf zu lesen „Reisen mit Stil“. Komfortabel mögen die langen Sportler gereist sein, Stil und vor allem Klasse ließ der Tabellenzweite beim Spitzenreiter vom Bodensee jedoch vermissen. Nur 69 Minuten benötigten die Häfler, bis sie das 3:0 (25:20, 25:21, 25:22) und damit ihren 20. Bundesligasieg in dieser Saison unter Dach und Fach gebracht hatten.

„Das war das Spiel des Ersten gegen den Zweiten. Eigentlich muss man alles dafür tun, dass das auch ein Topspiel ist“, sagte Stefan Mau. „So etwas wie heute ist einfach nur schade für unsere Sportart.“ Worauf der Manager des VfB anspielte, waren die Handlungen und Äußerungen von Moerser Seite, dank derer das eigentliche Spitzenspiel nahezu in der sportlichen Bedeutungslosigkeit verschwand. Vor der Begegnung nämlich hatte MSC-Trainer Georg Grozer senior erklärt, er würde Friedrichshafen die Punkte am liebsten schenken. Zudem ließ der Coach mit Guido Görtzen, Ralph Bergmann und Georg Grozer junior gleich drei seiner Leistungsträger zuhause. „So eine Einstellung kann ich nicht verstehen“, urteilte Friedrichshafens Christian Pampel während Lukas Divis über das ,Entgegenkommen’ feixte. „Dankeschön, Moers“, sagte er.

Vom ersten bis zum letzten Ballwechsel hatten Lukas Tichacek, Pampel, Juliano Bendini, Joao José, Idi, Divis und Markus Steuerwald das Spielgeschehen voll unter Kontrolle und ließen nie das Gefühl aufkommen, dass auch nur ein Satz verloren gehen könnte. Via 8:6, 16:11 und 19:13 gewann das VfB-Team Abschnitt eins, ließ dann jedoch die Zügel etwas schleifen. Kurzzeitig lag Friedrichshafen im zweiten Durchgang zurück (11:12), drehte den Spieß jedoch schnell wieder um. Auch im dritten Satz hatte Moers nichts zuzusetzen, so dass sich die Häfler sogar einige Unkonzentriertheiten leisten konnten und trotzdem souverän gewannen.

„Insgesamt bin ich zufrieden. Man muss auch solche Spiele erst einmal gewinnen“, sagte VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu. „Wir haben viel und hart trainiert. Deswegen hat den Spielern heute die Frische gefehlt.“ Sein Gegenüber Grozer nahm sein Team in Schutz. „Wenn man bei einem Stuhl zwei Beine wegzieht, steht der ja auch nicht mehr“, sagte er und schickte für die Play-offs schon einmal eine Kampfansage in Richtung VfB. „Ich bin mir sicher, dass das dann anders aussehen wird. Noch einmal werden wir hier nicht 0:3 verlieren“, sagte er und machte den Häfler Fans eine verlockende Offerte. „Falls das doch passiert, dürft ihr euch etwas aussuchen, was ich machen soll.“ Ideen für den Wetteinsatz Grozers bei der „Saalwette“ werden auf der VfB-Geschäftsstelle per Email (info@vfb-volleyball.de) entgegen genommen.

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
01. März (20.00 Uhr) BL: VC Leipzig – VfB Friedrichshafen
06. März (20.30 Uhr) CHL: Sisley Treviso (ITA) – VfB Friedrichshafen
09. März (15.30 Uhr) DVV-Pokal, Finale: VfB Friedrichshafen – evivo Düren

PM/VfB



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