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Friedrichshafen geht auf Rekordjagd

Bevor die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen am Dienstag (26. Februar, 20.15 Uhr) den Tabellenzweiten Moerser SC empfangen, haben sie sich ein neues Ziel gesteckt. Die Häfler wollen die folgenden drei Spiele gewinnen und damit die Normalrunde als ungeschlagener Tabellenführer beenden. Das gelang in den vergangenen zehn Jahren noch keinem Team

Ein Mangel an Selbstbewusstsein herrscht beim Moerser SC ganz sicher nicht. Bereits vor drei Wochen schickte Trainer Georg Grozer senior eine Kampfansage an den Bodensee. „In ein paar Wochen wollen wir als Zweiter nach Friedrichshafen fahren und dann dort als erste Mannschaft auch gewinnen“, sagte er. Grozer hielt Wort – zumindest was die Platzierung seines Teams betrifft. Als Tabellenzweiter hat der MSC derzeit 30:8 Punkte auf dem Konto – die Partie beim Ligaprimus VfB Friedrichshafen am Dienstag (26. Februar, 20.15 Uhr) ist damit ein echtes Bundesliga-Spitzenspiel. „Das ist eine wichtige Partie für uns“, macht VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu klar. „Moers hat in dieser Saison große Anstrengungen unternommen, um eine gute Mannschaft zusammen zu stellen. Die Zuschauer dürfen sich auf diese Begegnung freuen.“

Mit Jeremy Wilcox steht seit Januar ein neuer Zuspieler im Aufgebot des MSC. Der kanadische Nationalspieler ist ein alter Bekannter in der Bundesliga, führte er doch bereits für den SV Bayer Wuppertal und evivo Düren erfolgreich Regie. „Er ist ein guter Zuspieler mit einem guten Aufschlag“, sagt Moculescu und fügt hinzu: „Damit ist Moers auf dieser Position sehr gut besetzt.“

So sehr sich die Häfler Zuschauer auf den Wirbelwind aus Kanada freuen dürfen, so sehr werden sie drei Moerser Stars und Leistungsträger vermissen. Der niederländische Olympiasieger Guido Görtzen sowie die beiden deutschen Nationalspieler Ralph Bergmann und Georg Grozer junior treten die Reise nach Friedrichshafen nicht mit an. Bei Görtzen und Bergmann werden eine Erkältung, bei Grozer eine nicht auskurierte Knochenhaut-Entzündung als Gründe angeführt. „Das ist schade“, sagt Moculescu. „Für eine Mannschaft ist es schwer, den Ausfall von drei Stammspielern zu kompensieren. Ich bin mir trotzdem sicher, dass Moers alles versuchen wird, um hier zu gewinnen.“

Ganz sicher aber wird auch das VfB-Ensemble alles daran setzen, um am Dienstag seinen 20. Sieg in der laufenden Bundesligasaison zu feiern. Gelingt das, wäre mit Moers der aktuell schärste Verfolger noch weiter auf Abstand gehalten. Acht Punkte beträgt der Vorsprung schon jetzt, zehn wären es im Falle eines Erfolges. Da dem VfB Platz eins vor den Play-offs schon jetzt nicht mehr zu nehmen ist, hat man sich in Friedrichshafen ein neues Ziel gesteckt: Hin- und Rückrunde sollen ohne Niederlage überstanden werden – das gelang in den vergangenen zehn Jahren in der Männer-Bundesliga noch keinemTeam. „Wir sind auf der Jagd nach diesem Rekord“, sagt Lukas Divis, der sich und seinen Mitspielern in dieser Saison noch einiges zutraut. „Wir wollen die Champions League, den Pokal und Meisterschaft gewinnen. Wenn wir gut spielen und dann noch ein bisschen Glück haben, können wir das wieder schaffen.“

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
01. März (20.00 Uhr) BL: VC Leipzig – VfB Friedrichshafen
06. März (20.30 Uhr) CHL: Sisley Treviso (ITA) – VfB Friedrichshafen
09. März (15.30 Uhr) DVV-Pokal, Finale: VfB Friedrichshafen – evivo Düren

PM/VfB



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