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VfB Friedrichshafen: Einen Satz lang mit Moskau Katz und Maus gespielt

Titelverteidiger VfB Friedrichshafen hat in der Indesit European Champions League den Einzug ins Viertelfinale geschafft und damit schon mindestens Platz fünf sicher. Im Achtelfinal-Rückspiel gegen Dinamo Moskau (RUS) genügte dem Team beim 1:3 (25:18, 23:25, 18:25, 22:25) ein Satzgewinn, um die nächste Runde zu erreichen

VfB hat es ins Viertelfinale geschafft.
In Moskau freuten sich die Spieler vom VfB Friedrichshafen über den Einzug ins Viertelfinale der Champions League (Foto: Conny Kurth)

Wer gegen Ende des ersten Satzes im Achtelfinal-Rückspiel der Indesit European Champions League gegen Dinamo Moskau in die Gesichter der Volleyballer vom VfB Friedrichshafen blickte, konnte sehen wie die Anspannung immer mehr der Freude wich. Über 16:14 und 20:15 erhöhten sie ihren Vorsprung, ehe Christian Pampel mit einem Schmetterball den Durchgang zum 25:18 beendete und damit zugleich den Einzug in die Play-offs der besten sechs Teams, die gleichbedeutend mit den Viertelfinals sind, perfekt machte. Der Satzgewinn genügte ihnen, da sich Friedrichshafen im Hinspiel deutlich mit 3:0 gegen den russischen Vizemeister durchgesetzt hatte.

Am Mittwochabend spielte es keine Rolle, dass die Häfler letztlich mit 1:3 (25:18, 23:25, 18:25, 22:25) den Kürzeren zogen. „Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss“, stellte VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu fest. Die Freude über das Erreichen der dritten Runde der europäischen Königsklasse stand dem Erfolgscoach förmlich ins Gesicht geschrieben. „Ich bin sehr, sehr zufrieden“, sagte er. „Wer damit gerechnet hätte, dass wir gegen Moskau weiterkommen, muss größenwahnsinnig sein.“

Besonders beeindruckend: Nach dem überzeugenden Sieg in Friedrichshafen spielten die Schmetterkünstler vom Bodensee im ersten Satz in Moskau mit ihren Kontrahenten förmlich Katz und Maus. Was die Riesen aus Russland auch versuchten – das VfB-Ensemble hatte immer die richtige Antwort parat. Die harten Aufschläge parierten Libero Markus Steuerwald, Idi sowie Lukas Divis, der am Mittwoch seinen 22. Geburtstag feierte, souverän. Da Friedrichshafen seinerseits effektiv servierte und Zuspieler Lukas Tichacek seine Angreifer variabel in Szene setzte, blieb Moskau keine Chance. „Aufschlag, Annahme, Block, Angriff – wir haben einfach gut gespielt“, sagte Pampel. „Diesen Satz haben wir absolut verdient gewonnen.“

Wenngleich danach die absolute Konzentration nachließ, waren die Häfler spielbestimmend. Mit 16:13 führten sie, ehe Moskau zum 16:16 ausglich und dann Punkt um Punkt bis zum Satzausgleich sammelte. Moculescu reagierte und gestattete seinen durch die vielen Begegnungen in Champions League, Bundesliga und DVV-Pokal stark beanspruchten Stammspielern Erholung und schickte im Verlauf der folgenden drei Sätzen Marc Honore für Joao José, Robert Hupka für Lukas Divis und für diesen wiederum Everaldo, Rodman Valera für Tichacek sowie Christoph Helbig für Pampel auf das Feld. Sie verkauften sich gut und hatten im vierten Durchgang nach einer 16:13-Führung sogar die realistische Chance, einen Entscheidungssatz zu erzwingen. Letztlich leider ohne Erfolg.

„Als wir den ersten Satz unter Dach und Fach hatten, war die Spannung weg“, sagte Steuerwald. „Klar wollten wir noch gewinnen. Aber es haben fünf bis zehn Prozent der Konzentration gefehlt. Und dann verlierst du solche Sätze halt.“ Moculescu sah das sogar positiv. „Wir haben viel Kraft gespart“, sagte er, „vor allem in emotionaler Hinsicht“.

In der nächsten Runde trifft Friedrichshafen am 5. und 12. März – plus/minus einen Tag – voraussichtlich auf Sisley Treviso (Italien). Die Italiener gewannen ihr Hinspiel gegen Portol Drac Palma Mallorca (Spanien) mit 3:0 und treten am Donnerstag (21. Februar) zum Rückspiel an.

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
23. Februar (19.30 Uhr) BL: SG Eschenbacher Eltmann – VfB Friedrichshafen
26. Februar (20.15 Uhr) BL: VfB Friedrichshafen – Moerser SC

PM/VfB



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