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VfB Friedrichshafen: Doppelpack erfolgreich gemeistert

Gleich zwei Mal mussten die Häfler Bundesligisten dieses Wochenende ran. Und obwohl man mit den Gedanken bereits in Moskau war, erledigten die Volleyballer ihre Aufgabe mit gewohnter Bravour und siegten 3:0 sowohl gegen SV Bayer Wuppertal am Samstag, als auch gegen VC Bad Dürrenberg/Spergau am Sonntag.

Berichte:

Spiel 1 gegen SV Bayer Wupptertal: Erste Wochenend-Aufgabe gemeistert

Der VfB Friedrichshafen das erste Heimspiel an diesem Wochenende gewonnen. Mit 3:0 (27:25, 29:27, 25:21) gewannen Kapitän Joao José & Co. am Samstagabend gegen den SV Bayer Wuppertal. Am Sonntag (17. Februar, 17 Uhr) empfangen sie in der heimischen Arena Aufsteiger VC Bad Dürrenberg/Spergau

Die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen sind auf dem besten Wege, als Tabellenerster in die Play-offs der Männer-Bundesliga einzuziehen. Am Samstagabend besiegten sie in der heimischen Arena den SV Bayer Wuppertal mit 3:0 (27:25, 29:27, 25:21) und können mit einem Sieg über den VC Bad Dürrenberg/Spergau am Sonntag (17. Februar, 17 Uhr) ihre Spitzenposition manifestieren. Vier Tage vor Ende der Normalrunde wäre Friedrichshafen damit kaum noch von Platz eins des Klassements zu verdrängen. „Das ist schön, aber deswegen haben wir noch nichts gewonnen“, sagte VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu. „Wenn wir am Ende auch Erster sind, dann können wir zufrieden sein.“

Gegen Wuppertal erlebten die 2.600 Zuschauer eine höchst spannende Partie, bei der die Gäste eine couragierte Leistung boten, aber zugleich viele Chancen ungenutzt ließen. Im ersten und zweiten Durchgang genügten der Mannschaft von Trainer Jens Larsen sieben Satzbälle nicht, um wenigstens einen Abschnitt zu ihren Gunsten zu entscheiden. „Friedrichshafen hat eine Weltklassemannschaft“, sagte der Coach. „Die Spieler wissen, was sie tun. Da ist es schwer, zu gewinnen.“

Besonders dramatisch ging es im zweiten Satz zu. Hier lag der VfB bereits mit 21:24 zurück, startete dann jedoch eine beeindruckende Aufholjagd und glich zum 24:24 sowie kurz darauf zum 25:25 aus. Ein schöner Angriff von Lukas Divis bescherte Friedrichshafen beim 26:25 den ersten Satzball. Doch Wuppertal wehrte ab und servierte seinerseits zum Satzgewinn. Wiederum ohne Erfolg. Letztendlich war es Lukas Tichacek, der den Durchgang mit einem Block zugunsten seines Teams beendete.

„Es war klar, dass das heute schwer wird. Das Spiel am Mittwoch gegen Moskau hat emotional viel Kraft gekostet. Davon runterzukommen, war schwierig“, so Moculescu. „Mit ein bisschen Glück und viel Routine hat die Mannschaft das Spiel heute verdient gewonnen.“ Christian Pampel, der mit 14 Zählern gemeinsam mit Wuppertals Peter Lyck bester Punktesammler der Begegnung war, sagte: „Unterschätzt haben wir Wuppertal nicht. Wir haben nicht so gut gespielt, aber 3:0 gewonnen. Unser Ziel ist es, am Mittwoch in Moskau wieder sehr gut zu spielen.“

Zuvor jedoch steht für die Häfler noch die Bundesligapartie gegen Bad Dürrenberg/Spergau auf dem Programm. Für die Besucher des Wuppertal-Spiels gibt es dafür ein besonderes Angebot: Gegen Vorlage des Tickets wird am Sonntag der Eintritt zum Preis von drei Euro gewährt.


Spiel 2 gegen VC Bad Dürrenberg/Spergau:Mit den Gedanken schon in Moskau

Auch der VC Bad Dürrenberg/Spergau erwies sich für den VfB Friedrichshafen in der Volleyball-Bundesliga als keine allzu hohe Hürde. Mit 3:0 (25:17, 25:23, 25:21) bezwangen die Häfler den Aufsteiger und mussten dabei nicht an ihre Grenzen gehen


Irgendwie wirkte es, als ob die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen am Sonntagnachmittag im Bundesligaspiel gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau ihrer Zeit ein gutes Stück voraus waren. Nicht etwa, weil sie so berauschend gut agierten, sondern vielmehr, weil sie mit ihren Gedanken wohl schon beim Champions-League-Spiel am Mittwoch (20. Februar) bei Dinamo Moskau waren. „Das ist völlig normal“, sagte VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu, der seinen geplanten Italientrip kurzfristig Co-Trainer Ulf Quell überlassen hatte. „Schließlich steht den Jungs in Moskau eine schwere und wichtige Aufgabe bevor.“

Trotzdem aber wurde Friedrichshafen seiner Favoritenstellung gerecht und siegte in 69 Spielminuten letztlich souverän mit 3:0 (25:17, 25:23, 25:21). Unerheblich dabei, dass Moculescu seine Stammkräfte schonte und stattdessen die zweite Garde mit Rodman Valera im Zuspiel, Robert Hupka und Everaldo im Außenangriff, Christoph Helbig auf der Diagonalen, Marc Honore und Juliano Bendini in der Mitte sowie Libero Markus Steuerwald ins Spiel schickte.

Regisseur Valera und seine Teamkollegen machten im ersten Satz schnell klar, wer das Feld als Sieger verlassen wollte. Ruck-zuck hatten sie den ersten Durchgang auf ihrer Haben-Seite verbucht. Während die Gäste danach ihre Anfangsnervosität ablegten, schalteten die Hausherren merklich einen Gang zurück. Mit 0:4 startete der VfB in Satz zwei, hatte jedoch schon beim 6:5 die Führung zurückerobert und gab diese nicht mehr aus der Hand. Mit dem Wissen, den Sieg schon fast in der Tasche zu haben, ließen es die Häfler danach noch lockerer angehen. 13:18 lagen sie im dritten Abschnitt zurück, als Moculescu eine Auszeit nahm und seinem Team die Leviten laß. Mit Erfolg: Beim 20:19 hatte Friedrichshafen die Führung wieder erlangt und brachte Satz und Spiel schließlich routiniert zu Ende.

„Von den Satzergebnissen her können wir zufrieden sein. Punktemäßig war das gar nicht so schlecht“, sagte Spergaus Kapitän Lars Schneider. „Dennoch muss man sagen, dass Friedrichshafen einfach eine Klasse besser ist.“ Und das, obwohl das VfB-Ensemble keine hundert Prozent gab, wie Hupka feststellte. „Wir hätten besser sein können“, sagte er weiter. „Aber das Wichtigste ist, dass wir gewonnen haben.“ Ganz ähnlich sah das auch sein Chef Moculescu. „Die Jungs sollten 3:0 gewinnen. Das haben sie gemacht. Und deshalb können wir mit dem Spiel zufrieden sein.“

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
20. Februar (17 Uhr MEZ) CHL: Dinamo Moskau (RUS) – VfB Friedrichshafen
23. Februar (19.30 Uhr) BL: SG Eschenbacher Eltmann – VfB Friedrichshafen
26. Februar (20.15 Uhr) BL: VfB Friedrichshafen – Moerser SC

PM/VfB



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