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VfB Friedrichshafen erklimmt die zweite Stufe

Dank eines 3:0 (25:18, 25:22, 25:20) über Unicaja Arukasur Almeria (Spanien) hat der VfB Friedrichshafen vor 3800 Zuschauern den Einzug in die zweite Runde der Indesit European Champions League perfekt gemacht. Dabei avancierten mit Idi und Everaldo zwei Wechselspieler zu den Matchwinnern

Jose/Hupka
Freuten sich über den Einzug in Runde zwei: Joao José und Robert Hupka (Foto: Günter Kram)

Jubel pur am Bodensee. Bereits einen Spieltag vor Abschluss der Vorrunde haben die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen in der Indesit European Champions League die Play-offs der besten zwölf Teams erreicht. Vor der Kulisse von 3.800 Zuschauern besiegten sie Unicaja Arukasur Almeria (Spanien) mit 3:0 (25:18, 25:22, 25:20). Da Dinamo-Tattransgaz Kazan (Russland) das griechische Team von Olympiacos Piräus mit 3:2 bezwang, ist Friedrichshafen nicht mehr vom zweiten Platz in der Gruppe C zu verdrängen. „Wir waren die Favoriten und sind dieser Rolle gerecht geworden“, freute sich Christian Pampel. Und VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu sagte: „Das war ein gutes Spiel. Wir haben gezeigt, dass wir mittlerweile eine gute Breite in der Mannschaft haben. Idi und Everaldo sind hereingekommen und haben uns zum Sieg verholfen.“

Die beiden Brasilianer gehörten gegen den spanischen Pokalsieger und Vizemeister jedoch nicht zur Startformation des VfB. Hier vertraute Moculescu wie gewohnt auf Lukas Tichacek, Christian Pampel, Lukas Divis, Robert Hupka, Juliano Bendini, Joao José und Markus Steuerwald. Und das zurecht. Ruhig und selbstbewusst gingen die Häfler ins Spiel und sicherten sich den ersten Satz im Handumdrehen. Vielleicht war dies zu einfach – denn im folgenden Durchgang schlug Almeria zurück.

Während die Spanier zuvor mit vielen Eigenfehlern zu kämpfen hatten, setzten die Gastgeber gehörig unter Druck. Beim 1:6 tauschte Moculescu Divis für Idi – zunächst ohne Erfolg. Bis auf 10:16 setzte sich Almeria ab ehe der VfB bis auf 13:16 herankam, diesen Rückstand aber nicht weiter verkürzen konnte. Beim 17:20 reagierte Moculescu erneut, brachte Everaldo für Hupka und erhielt dann tatkräftige Unterstützung von Pampel. Mit wuchtigen Aufschlägen brachte der Nationalspieler, mit 13 Zähler bester Punktesammler des VfB, seine Mannschaft zurück ins Spiel und mit 23:21 in Führung. „Jeder hat erwartet, dass ich draufknalle“, so Pampel. „Das habe ich gemacht und hatte Erfolg.“

Idi war es schließlich vorbehalten, mit einem Schmetterball sowohl einen packenden Ballwechsel als auch Satz zwei zu beenden. Die Aufholjagd brach den Spaniern das Genick. Zwar führten sie 6:8. Beim 11:10 jedoch hatten die Häfler die Führung erobert und gaben diese nicht mehr aus der Hand. „Außenangriff und Zuspiel sind die wichtigsten Positionen. Da hat es heute geklappt und deshalb lief es gut“, sagte Moculescu. „Außerdem haben wir wirklich gut verteidigt.“

Ohne Druck kann das VfB-Ensemble damit in der kommenden Woche nach Griechenland reisen, wo am Mittwoch (30. Janauar) das letzte Vorrundenspiel gegen Piräus auf dem Programm steht. „Es ist beruhigend zu wissen, dass wir in der nächsten Runde stehen“, so Moculescu. „Wir können jetzt stressfrei nach Piräus fahren.“ Welcher Gegner danach in den Play-offs auf Friedrichshafen wartet, bestimmt das Los. „Klar hängt das von der Auslosung ab, wie es weitergeht“, so Pampel. „Es gibt einige Topmannschaften. Aber auch die kann man schlagen.“

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
26. Januar (20.00 Uhr) BL: rhein-main volley – VfB Friedrichshafen
30. Januar (19.00 Uhr) CHL: Olympiacos Piräus (GRE) – VfB Friedrichshafen

PM/VfB



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