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VfB Friedrichshafen: Bodensee-Express im Eiltempo zum Sieg

Bei den Hamburg Cowboys machten die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen kurzen Prozess. Gerade einmal 56 Minuten benötigten sie, bis das 3:0 (25:12, 25:17, 25:19) unter Dach und Fach gebracht war. Dabei feierte Libero Fabian Kohl seine Erstligapremiere

Auf lange Spielchen hatten die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen am Sonntagnachmittag ganz offensichtlich überhaupt keine Lust. Nur 56 Minuten benötigten die Häfler, bis sie das 3:0 (25:12, 25:17, 25:19) unter Dach und Fach gebracht hatten. Mit sechs Zählern Vorspung auf den Zweiten SCC Berlin rangiert Friedrichshafen damit weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze. „Wir sind mit Respekt in die Partie gegangen und wollten uns für die Champions League einspielen“, sagte Co-Trainer Ulf Quell, der den erkrankten Cheftrainer Stelian Moculescu in Hamburg vertrat. „Leider war dieser Test dann doch etwas zu einfach.“

Ein echter Prüfstein war der Tabellenletzte aus der Hansestadt, bei dem Sven Glinker und Sebastian Fuchs verletzungsbedingt fehlten und auch Duncan Bundinger schon im ersten Satz mit einer Fußverletzung ausfiel, nicht. Zu groß war die Überlegenheit der Gäste vom Bodensee. Dabei fiel nicht ins Gewicht, dass auch Libero Markus Steuerwald krankheitsbedingt nicht mit nach Hamburg gereist war. Im Gegenteil: Der 18-Jährige wurde von Fabian Kohl, dem Defensivspezialisten der Volley YoungStars, gut vertreten, der sich damit über einen gelungenen ersten Auftritt im Trikot der VfB-Profis freuen durfte. „Wir wussten, was Fabian kann“, sagte Quell und lobte den Youngster. „Er hat seine Sache sehr ordentlich gemacht.“

Gerade einmal 48 Zähler erlaubten die Häfler den Hamburger Cowboys und trugen dabei sogar 15 durch eigene Aufschlagfehler bei. Allerdings sorgten sie in diesem Element auch für zehn direkte Punkte und machten den Service damit neben dem Angriff zu ihrem stärksten Element. Bestes Beispiel: Im dritten Satz ließ Nationalspieler Christian Pampel der Hamburger Annahme mit einer beeindruckenden Aufschlagserie vom 12:11 bis 18:11 keine Chance. „Aufschlag und Angriff waren einfach auf einem anderen Niveau“, sagte Hamburgs Trainer Bernd Schlesinger. „Normalerweise ist Friedrichshafen zwei Klassen besser, doch heute waren es drei.“

Frohen Mutes kann das VfB-Ensemble damit in das Heimspiel in der Indesit European Champions League gegen Spaniens Pokalsieger und Vizemeister Almeria am Mittwoch (23. Januar, 20 Uhr) gehen, wenngleich dies eine Aufgabe von weitaus höherem Schwierigkeitsgrad wird. Und mit größerer Bedeutung noch dazu. Schließlich kann der VfB mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung zweite Runde unternehmen. „Unsere Leistung in Hamburg darf dafür kein Maßstab sein“, so Quell. „Aber glauben an uns und wissen, was wir können. Genau deshalb wollen wir unbedingt gegen Almeria gewinnen.“

Tickets für das Champions-League-Spiel gegen Almeria sind bei der VfB-Geschäftsstelle (Meistershofener Str. 25, Friedrichshafen, Telefon: 07541/38580-0, Fax: 07541/38580-11) erhältlich.

PM/VfB



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