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VfB Friedrichshafen: So eine Niederlage tut nicht weh

Partystimmung in Friedrichshafen: 3.000 Zuschauer kamen zum Duell des VfB gegen das Team Deutschland in die Arena und erlebten ein gutes Volleyballspiel mit vielen Bekannten. Da schmerzte es kaum, dass die Häfler mit 1:4 (21:25, 23:25, 19:25, 25:21, 17:25) das Nachsehen hatten

“Zugabe, Zugabe“, hallte es von den Rängen. Kaum jemanden hielt es in der Arena Friedrichshafen noch auf den Sitzen. Kein Wunder: Beim Duell zwischen dem VfB Friedrichshafen und dem Team Deutschland erlebten die 3.000 Zuschauer Volleyballsport der Extraklasse. Und das mit einem Bonbon aus Häfler Sicht obendrauf. Schließlich gelang es dem VfB-Ensemble, dem Nationalteam beim 1:4 (21:25, 23:25, 19:25, 25:21, 17:25) immerhin einen Satz abzuknöpfen.

Pampel
Ungewohnt: Christian Pampel schmettert durch die Mitte - Juliano Bendini und Robert Hupka haben das Nachsehen (Foto: Conny Kurth)

„Das war in Ordnung“, sagte Co-Trainer Ulf Quell. Er war zufrieden, denn ihm war klar: Das wackere Septett, dass ihm aufgrund der Nationalmannschaftsverpflichtungen Rodman Valeras und Marc Honores sowie dem verletzungsbedingten Ausfall Idis nur noch zur Verfügung stand, hatte sich nicht nur tapfer gewehrt, sondern der deutschen Auswahl vor dem eruopäischen Olympiaqualifikationsturnier vom 7. bis 13. Januar in Izmir (Türkei) auch die erhoffte Wettkampfpraxis auf gutem Niveau geboten. „Das Beste aber waren die Zuschauer“, so Quell. „Super, dass so viele da waren.“ Auswahl-Kapitän Björn Andrae gab ihm recht: „Damit hätte ich nicht gerechnet. Das war top“

Von Beginn an boten die Häfler, die mit Everaldo auf der Liberoposition begannen, energisch Paroli und schufen damit die Grundlage für ein abwechslungsreiches Spiel mit einigen sehenswerten Ballwechseln. Immer wieder gelang es Zuspieler Lukas Tichacek, seine Angreifer gekonnt in Szene zu setzen. Allerdings mussten die Gastgeber auch erkennen, dass Team Deutschland, zu dessen Startaufstellung mit Simon Tischer, Jochen Schöps, Mark Siebeck, Björn Andrae, Christian Pampel und Markus Steuerwald gleich sechs aktuelle und ehemalige VfBler standen, mit anhaltender Spieldauer immer besser in Fahrt kam und somit die ersten drei Sätze verdient für sich entschied.

Dann aber schlug die Stunde des VfB. Nun mit Hupka als Libero und Everaldo im Außenangriff lagen sie im vierten Durchgang zwar bereits 14:16 zurück, holten dann zur Freude ihrer Fans nicht nur auf, sondern gaben den Abschnitt nicht mehr aus den Händen. Es war geschafft – ein Satz war gewonnen. Und so schmerzte es nur wenig, dass die Gäste den fünften „Zugabe-Satz“ auf ihrer Seite verbuchten.

„Die Jungs haben viel trainiert und waren ein bisschen müde“, sagte Stelian Moculescu, der dieses Mal nicht auf Friedrichshafener Seite, sondern in seiner Funktion als Bundestrainer auf der des Teams Deutschland stand. „Das Spiel war okay. Ich denke, wir können zuversichtlich nach Izmir fahren.“ Optimistisch zeigte sich der Coach auch ob einer Personalentscheidung. Kurzfristig nämlich hatte Moculescu den etatmäßigen Diagonalangreifer Pampel in den Mittelblock beordert und war mit dem ersten Auftritt durchaus zufrieden. „Der Pampi ist spielstark , blockt gut und macht auch im Angriff seine Sache“, sagte er. „Da wir sonst niemanden haben, probieren wir es aus.“

PM/VfB



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