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Württemberger Jungs und Mädchen in Lebach erfolgreich

Der Jungsbericht:Freitagnachmittag, 13 Uhr.
Wieder einmal werden im Ländle Sporttaschen gepackt, Autos bestiegen und Reisen angetreten. Wieder einmal freuen sich 12 Jungs des Württemberg-Kaders Jahrgang 1995/96 auf die Teilnahme an einem Turnier, bei dem sie sich mit anderen Landeskadern messen können. Wieder einmal steht am Anfang eine teilweise sehr lange Fahrt zum Austragungsort.
VLW Jungs 95/96 mit den Betreuern Andi Elsässer, Stefan Krejci und Thomas Hapke
Samstagvormittag, 10 Uhr.
Die Württemberger fanden sich nach erster Übernachtung in der Jugendherberge am Ort des Geschehens in Lebach ein. Es nahmen bei den Jungs insgesamt 6 Teams am Turnier teil (Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Nordbaden und Luxemburg), man rechnete sich durchaus gute Chancen aus, um die ersten 3 Plätze ein gewichtiges Wort mitreden zu können.
Den Auftakt hatten die VLW-Jungs gegen die Mannschaft aus dem Saarland zu bestreiten.
Die Spieler konnten sich nach Startschwierigkeiten immer besser aufeinander einstimmen und spielten einen guten 1. Satz. Insbesondere Jan Jalowietzki war – von Luca Wanek immer wieder gut eingesetzt – vom Gegner nicht zu bremsen.
Dazu kam der ein oder andere gute Block. Einzig die Annahme- und Abwehrleistung im Feld waren Kritikpunkte, die Trainer Andreas Elsässer auch monierte.
Nach gewonnenem 1. Satz waren sich die Spieler allerdings schon zu sicher. Es schlichen sich Unkonzentriertheiten ein, die Leistung der VLW-Jungs war nicht mehr ganz so gut. Das Spiel jedoch konnte 2:0 gewonnen werden.
Als nächstes bekam es der VLW mit dem „Nachbar-Kader“ aus Nordbaden zu tun. Die Mannschaften kannten sich bereits aus diversen Maßnahmen, es entwickelte sich ein gutes Spiel. Auch wenn die Mannschaft eine eher durchschnittliche Leistung bot, ging das Spiel 2:0 an den VLW, auch aufgrund der recht guten Blockleistung.
Im 3. Spiel des Tages trafen die Württemberger auf die Auswahl des Nachbarlandes Luxemburg. Hier dürfte ein etwas jüngerer Jahrgang am Start gewesen sein, die durchschnittliche Körpergröße war doch deutlich geringer als bei den anderen teilnehmenden Teams. Dass diese Körpergröße jedoch nicht die einzige Voraussetzung für einen guten Volleyballspieler ist, durften die VLW-Jungs im ersten Satz erfahren. Vom Trainer wurden die Spieler eingesetzt, die bis dahin eher weniger Einsatzzeiten bekamen, und sie taten sich schwerer als gedacht gegen die hervorragend kämpfenden Luxemburger Jungs. Unter anderem eine recht hohe Eigenfehlerquote sorgte dafür, dass Luxemburg den ersten Satz knapp für sich entschied.
Der Plan des Trainers, die Stammkräfte für den nächsten Tag etwas zu schonen (zumal auch gesundheitlich angeschlagen), war nicht aufgegangen. Im zweiten Satz begann eine anders zusammengestellte Mannschaft des VLW und sorgte dann auch für eine andere, bessere Qualität im Spiel und den Sieg aufgrund der mehr erzielten Punkte in beiden Sätzen.
Entgegen der ursprünglichen Turnierplanung waren die VLW-Jungs aber nun noch nicht fertig mit dem Tagesprogramm. Das Spiel gegen die spielstarke Mannschaft aus Hessen wurde von Sonntag zugunsten eines früheren Turnierendes vorgezogen.
Trotz der nachlassenden Kräfte bei den Württembergern gelang es, sich nochmals gut auf das Spiel vorzubereiten. Motiviert und konzentriert zeigten die VLW-Spieler, dass sie Ihre Leistung aus dem vorangegangenen Spiel zu steigern vermochten und konnten die Hessen in die Schranken weisen. Die Vorgaben des Trainers im Block, der daran anknüpfenden Abwehr / Sicherung und beim Angriff wurden umgesetzt.

Samstagabend 19.15 Uhr:
Der erste Turniertag war mit einem verdienten 2:0 gegen Hessen abgeschlossen.
Es fehlte nur noch ein Sieg zum Turniergewinn.
Die Württemberger hatten sich Ihre Nachtruhe redlich verdient.
Sonntagmorgen, 09.00 Uhr:
Das letzte Spiel des Turniers für die Württemberger Auswahl stand auf dem Programm. Rheinland-Pfalz hieß der Gegner.
Ausgeruht und einigermaßen wach präsentierten sich die VLW-Jungs und sie konnten die Mannschaft aus Rheinland-Pfalz, unter anderem durch eine gute Aufschlagleistung, mit 2:0 besiegen. Der Turniersieg war geschafft, die Freude entsprechend groß. Auch wenn das Niveau im Turnier beispielsweise an das vom vorangegangenen Wochenende in Modena nicht herankam, setzte sich der VLW-Kader verdient aufgrund des vergleichsweise guten Leistungsniveaus im gesamten Kader durch. Jeder einzelne Spieler ist nach wie vor entwicklungsfähig, und wenn jeder mit Fleiß und Einsatz an sich arbeitet, kann noch einiges passieren.

Sonntagabend, etwa 20 Uhr:
Die Spieler dürften alle wieder zuhause angekommen sein, wohl recht müde.
Der Schul- und auch der Trainingsalltag gehen wieder los, es gilt bei beidem, sich weiter zu verbessern und voran zu kommen, damit man wieder bereit ist für den nächsten Freitagnachmittag……

Stefan Krejci

Die VLW Mädchen

Der Mädchenbericht
Nach gelungener Anreise in unsere schön gelegene Unterkunft (Jugendherberge Tholey) trainierten wir am Abend in Lebach. Ein lockeres Training mit Hauptaugenmerk auf K1 und seitliche Annahme diente als Gewöhnungsgrundlage für die Spielhalle.

Die Vorrunde wurde in zwei 4-er Gruppen gespielt, welche uns Saarland, Luxemburg und Rheinland-Pfalz als Gruppengegner bescherte. Saarland zum Auftakt stellte sich dann auch als der vermeintlich schwerste Gegner dar, welcher jedoch nach schwachem Beginn mit 2:0 (25:22, 25:18) besiegt wurde. Die beiden anderen Gegner Luxemburg und Rheinland-Pfalz konnten in den beiden anderen Begegnungen nicht mithalten und in keinem Satz über 20 Punkte erzielen. Dies gab die Möglichkeit viel mit der Aufstellung zu variieren und allen Spielerinnen genügend Einsatzzeit zu ermöglichen und die Punkte wie die fleißigen Eichhörnchen zu sammeln.

Als Gruppenerster zog man in die Finalrunde ein, welche in einer Vierergruppe jeder gegen jeden gespielt wurde. Nordbaden, Südbaden und nochmal Saarland waren also die Gegnerinnen am Sonntag. Zu früher Stunde (9.00 Uhr) spielten wir gegen Nordbaden und waren von Anfang an etwas wacher und spritziger. Ungefährdet (25:18, 25:17) gewannen wir 2:0 und nachdem Saarland Südbaden ebenfalls mit 2:0 geschlagen hatte, hatte das folgende Spiel gegen Saarland fast schon Endspielcharakter. Es folgte der wohl beste Satz des Turniers, in welchem Saarland vor allem in der Annahme schwächelte und die VLW Mädels, die Chancebälle sehr konzentriert ausspielte. Mit 25:11 ging dieser Satz an die Württembergerinnen und der 2. Satz hätte bereits den Turniersieg bedeuten können, jedoch leistete man sich hier unnötige leichte Fehler und verlor trotz Aufholjagd mit 22:25. Der erste Satzverlust brachte dann etwas Unsicherheit, was Südbaden im letzten Spiel zu einem 25:19 Satzgewinn nutzte. Mit dem Bewusstsein, dass nun noch ein Satzgewinn zum Turniersieg her musste, spielten die VLW-lerinnen wieder konzentrierter und lagen schnell mit 7 Punkten vorne. Diesen Abstand konnte man bis zum Schluß halten, was ein 25:17 an der Anzeigetafel für Württemberg zur Folge hatte. Es gelang somit in den beiden letzten Spielen der jeweils höhere Satzgewinn, sodass die „Eichhörnchen“ das Turnier ungeschlagen vorm Saarland sowie den beiden Dritten Nord-und Südbaden gewinnen konnten. Die Mädels lagen sich jubelnd in den Armen und über das gesamte Turnier gesehen war der Erfolg sehr verdient.



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