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Volleyballer zeigen Flagge im Kampf gegen Gewalt

Am Montag (22. März) eröffneten die Volleyballer des VfB Friedrichshafen die Aktionswoche „Gemeinsam für mehr 8-samkeit“ an den Tettnanger Manzenberg-Schulen. „Für die Schüler war die Anwesenheit echter Stars das I-Tüpfelchen bei dieser Veranstaltung“, freute sich Schulsozialarbeiterin Susanne Rehm

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Bei der Aktionswoche „Gemeinsam für mehr 8-samkeit“ luden Trainer Stelian Moculescu (links) und Geschäftsführer Jürgen Hauke (2.v.r.) zum Play-off am 27.03. in die ARENA Friedrichshafen ein. (Foto: Gesa Katz)

Der Ball landet im Korb und tosender Applaus bricht los. Insgesamt 24 Schüler stehen auf der Bühne inmitten des Schulzentrums auf dem Tettnanger Manzenberg und versuchen, möglichst viele Bälle per Oberem Zuspiel im Korb zu versenken. Keine einfache Aufgabe, weshalb die Organisatoren für prominente Unterstützung bei der Eröffnung bei der Aktionswoche „Gemeinsam für mehr 8-samkeit“ gesorgt haben. Die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen sind geschlossen zu Gast und stehen zugleich Pate für das Projekt der Tettnanger Schulen. „Mit unserer Sportart, die ohne Körperkontakt und skandalfrei ist, sind wir Vorbild für die Jugendlichen“, sagt Stefan Mau, Manager des VfB Friedrichshafen. „Ein solches Projekt unterstützen wir sehr gerne.“

Noch bis einschließlich Samstag (27. März) stehen während der Aktionswoche das Miteinander und der Respekt vor den Mitmenschen im Mittelpunkt. „Es ist uns ein Anliegen, das Thema Achtsamkeit in die Öffentlichkeit zu stellen“, sagt Kriminalhauptkommissar Peter Köstlinger aus Friedrichshafen. „Der VfB ist uns eine große Hilfe dabei, zu zeigen, dass mit Achtsamkeit ein gutes Miteinander gelebt werden kann. Immerhin gelingt es den Volleyballern, damit große Erfolge zu erzielen.“ Auch Susanne Rehm, Schulsozialarbeiterin aus Tettnang und Mitorganisatorin ist begeistert. „Für die Schüler war die Anwesenheit echter Stars das I-Tüpfelchen bei dieser Veranstaltung“, sagte sie. „Dadurch gelingt es uns ein Tabuthema wie Gewalt in die Öffentlichkeit zu bringen und zu zeigen, dass es auch anders geht.“

Seit fünf Jahren werden in Tettnang in Kooperation mit der Stadt Tettnang, den Schulen, den Elternbeiräten und der Häfler Polizei Aktionswochen gegen Gewalt durchgeführt. In diesem Jahr steht das achtsame Miteinander im Mittelpunkt. Und auch die VfB-Volleyballer wollen ganz klar Flagge zeigen, um das Thema Gewalt an Schulen in die Öffentlichkeit zu rücken und dagegen anzugehen. „Wir haben die nötige Aufmerksamkeit“, sagt Mau. „Wir müssen und wollen uns der Verantwortung stellen, Gerne stellen wir uns der Verantwortung, soziale Projekte zu unterstützen.“

In Tettnang kommen die Häfler Schmetterkünstler aus acht verschiedenen Nationen gut an und demonstrieren zugleich, dass sich gemeinsam vieles erreichen lässt. Wieviel, können die Schüler am Samstag sogar selbst erleben, wenn im Viertelfinal-Hinspiel der Play-offs gegen die RWE Volleys Bottrop am Samstag (27. März, 19. 30 Uhr) der erste Schritt zum Halbfinale unternommen werden soll. Dafür nämlich erhielten sie einen symbolischen Scheck über 888 Eintrittskarten. „Wir hoffen“, sagt Susanne Rehm, „dass die Schüler alle zu diesem Spiel kommen, um gemeinsam einen schönen Abend mit dem nötigen Respekt voreinander zu erleben“.

PM/VfB



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