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Der EnBW TV Rottenburg hat sein Schicksal auch selbst in der Hand

Der EnBW TV Rottenburg zieht zum zweiten Mal in die Play-offs im Kampf um die Deutsche Meisterschaft ein. Obwohl noch zwei Rundenspiel ausstehen, ist der Rottenburger Erstligist nicht mehr vom fünften Rang zu verdrängen. Zum letzten Heimspiel in der Hauptrunde (Sonntag, 14.03.2010, Paul Horn-Arena. ACHTUNG: Spielbeginn erst um 18 Uhr) begrüßen die Bischofstädter den Vizepokalsieger evivo Düren. Je nach Spielverlauf könnte Düren auch Gegner im Play-off-Viertelfinale werden.

Die Saison nähert sich langsam ihrem Höhepunkt, es sind nur noch zwei Spiele bis zu den Play-offs. Der EnBW TV Rottenburg rüstet sich für das Viertelfinale im Kampf um die Deutsche Meisterschaft. „Den fünften Platz haben wir sicher, da brennt wahrscheinlich nichts mehr an“, glaubt Rottenburgs Co-Trainer Oliver Heiming. Der Gegner in der ersten Play-off-Runde steht bisher noch nicht fest. Als mögliche Kandidaten kommen der SCC Berlin (mit 26:14 Punkten und 49:23 Sätzen derzeit Vierter) und der nächste Gast evivo Düren (mit 28:12 Punkten und 47:29 Sätzen derzeit Dritter) in Frage.

„Wir haben unser Schicksal wohl selbst in der Hand“ sagt Rottenburgs Manager Jörg Papenheim beim Blick auf die aktuelle Tabellensituation. Denn: Verliert man am 14.03. gegen Düren (zwei Punkte Vorsprung vor Berlin), heißt der Gegner in den Play-offs mit großer Wahrscheinlichkeit SCC Berlin, „wenn man davon ausgeht, dass Düren auch sein letztes Spiel gegen Wuppertal gewinnt. Und damit rechnen wir“, munkelt Papenheim. Kann man das Spiel gegen Düren jedoch gewinnen und Berlin hält sich in seinen letzten beiden Begegnungen gegen Moers und Haching schadlos, wird wohl evivo das Vergnügen mit den Schwaben haben, da sie bei Punktgleichheit das deutlich schlechtere Satzverhältnis im Vergleich zu Berlin aufweisen.

Von diesen Rechenspielchen will EnBW TVR-Coach Müller-Angstenberger aber nichts wissen. „Wir hatten durch das Pokalfinale eine längere Pause. Das hat gut getan und wir konnten uns optimal auf Düren vorbereiten“. Ganz anders sieht es bei der Truppe von Sven Anton aus. Als Finalteilnehmer war evivo vergangenen Sonntag beim Pokalfinale in Halle/Westfalen im Einsatz. Vor 10.200 begeisterten Zuschauern mussten sich die Nordrhein-Westfalen in einem berauschenden Spiel nach 2:0-Führung noch mit 2:3 (25:21, 25:23, 14:25, 14:25, 10:15) gegen Generali Haching geschlagen geben. „Vor dem Finale hatten wir mit Haching den einen Pokalfinalisten am Rande einer Niederlage, warum sollte uns heute nicht das Kunststück gelingen, den anderen zu schlagen?“ gibt sich Müller-Angstenberger kämpferisch.

Im Hinspiel Anfang des Jahres unterlagen die Rottenburger in der Arena Kreis Düren mit 1:3. „Da war mehr drin“ hadert Papenheim noch heute mit der Niederlage. „Wir hatten über weite Strecken super mitgehalten und dann im vierten Satz einfach aufgehört zu spielen“. Der letzte Satz ging mit 25:9 an Düren, der deutlichste Satzverlust der Rottenburger in dieser Saison. „Sowas darf uns heute nicht passieren, da ist Düren einfach zu stark. Das wichtigste wird es sein, das Duo Dünnes/Umlauft in Griff zu bekommen.“ Christian Dünnes ist mit 5,53 Punkten pro Satz zweitbester Angreifer der Liga, Jan Umlauft bringt es auf 3,05 Punkte (14.).
Für das Spiel am Sonntag wurden aus der Zweitligamannschaft die beiden Diagonal- bzw. Außenangreifer Dominik Nugospanov (22) und Max Lake (23) in den Erstligakader berufen. Matthias Pompe ist angeschlagen und laboriert an einer Bauchmuskelzerrung, sein Einsatz ist ungewiss. Zudem fehlen Stefan Schneider und Thomas Kaczmarek.



TVR im Doppelpack:

Das letzte Heimspiel der regulären Saison für den EnBW TV Rottenburg gegen evivo Düren findet am 14.03.2010 statt. Wie bereits angekündigt, wurde dieses Spiel von 16 Uhr auf 18 Uhr verschoben. Bereits um 15:30 Uhr empfängt Rottenburgs Zweitligamannschaft den VC Dresden und zwar ausnahmsweise ebenfalls in der Paul Horn-Arena in Tübingen. Nutzen Sie diese Gelegenheit und genießen Sie Erst- und Zweitligavolleyball in der Paul Horn-Arena. Aus gegebenem Anlass bietet der TVR folgendes Angebot: Alle Dauerkarteninhaber der ersten Bundesliga erhalten beim Zweitligaspiel freien Eintritt. Einlasstickets für beide Spiele kosten ermäßigt 8 €, normal 13 €. Für alle, die Ihre Erstligakarte im Vorverkauf erwerben, muss vor dem Zweitligaspiel noch ein geringer Aufpreis entrichtet werden.

Transfer zu den Spielen in Zusammenarbeit mit der Firma Groß-Reisen: Aufgrund der zeitgleichen Messe „Für die Familie“ auf dem Tübinger Festplatz werden die Parkplätze an der Paul Horn-Arena am 14.03.10 äußerst knapp sein. Daher bitten wir Sie, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

PM/TVR



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