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Champions League: Friedrichshafen macht Schritt Nr. 1

Der erste Schritt zum Viertelfinale ist gemacht: Der VfB Friedrichshafen hat das Hinspiel im Achtelfinale der CEV Indesit Champions League gegen Hypo Tirol Innsbruck (Österreich) mit 3:1 (26:28, 25:16, 25:23, 25:14) gewonnen. Vor 3.500 Zuschauern in der ZF Arena ließen sich die Hausherren nur den ersten Satz entreißen. Danach aber drehte der VfB auf und siegte verdient

Direkt nach dem Auftritt in der CEV Indesit Champions League war Idner Faustino Martins, genannt Idi, ein gefragter Mann. Unzählige Hände musste der Volleyballer vom VfB Friedrichshafen schütteln - von Fans des VfB, aber auch vom Kontrahenten Hypo Tirol Innsbruck. „Ihr hattet heute eure Chance“, scherzte Idi in Richtung der Österreicher. „Eine weitere wird es nicht geben.“

Mit 3:1 (26:28, 25:16, 25:23, 25:14) bezwang Friedrichshafen im Achtelfinal-Hinspiel den österreichischen Meister aus Innsbruck und steht damit mit einem Bein im Viertelfinale der Champions League.
Mindestens zwei Sätze benötigen die Häfler nun am kommenden Mittwoch (17. Februar, 20.15 Uhr), um die dritte Runde zu erreichen. Verlieren sie in drei Sätzen, wäre Innsbruck qualifiziert. Im Falle einer Vier- Satz-Niederlage müsste der sogenannte Golden Set entscheiden.

Am Mittwochabend zählte Idi zu den Protagonisten des deutsch- österreichischen Duells. Einerseits natürlich, weil der Brasilianer vor fünf Jahren bei den Tirolern schmetterte. Andererseits, weil er der Partie seinen Stempel aufdrückte und mit 17 Zählern sogar zum besten Punktesammler avancierte. „Wir mussten unserer Favoritenrolle gerecht werden“, sagte er. „Und das haben wir geschafft.“

Vor 3.500 Zuschauern in der ZF Arena Friedrichshafen ließen sich die Hausherren nur den ersten Durchgang entreißen. Drei Satzbälle wurden abgewehrt – im vierten Anlauf allerdings machte Innsbruck den Satzgewinn perfekt. Basierend auf einem druckvollen Aufschlag- und Angriffsspiel zeigte der deutsche Meister jedoch fortan sein Können und drückte der Partie somit danach seinen Stempel auf.

In jedem der drei folgenden Abschnitte führte Friedrichshafen komfortabel, konnte es sich aber nicht erlauben, die Zügel schleifen zu lassen. Sobald das geschah, waren die Gäste hellwach und nutzten ihre gebotenen Punktchancen. Beispielsweise im dritten Satz, als der VfB bereits mit sechs Punkten Vorsprung (12-6) führte, Innsbruck sich bis auf einen Zähler herankämpfte (14-13) und die Häfler den Durchgang letztlich doch zu ihren Gunsten entschieden.

Für das Ende sorgte Adrian Gontariu, der ab Satz zwei anstelle von Georg Grozer auf der Diagonalposition agierte, mit einem kompromisslosen Angriff. Der Rumäne setzte mit einem As zudem den Schlusspunkt unter die Partie und damit seine wohl beste Leistung im VfB-Trikot. „Es ist egal, wer spielt. Hauptsache wir gewinnen“, sagte Gontariu. „Ich bin froh, dass ich dieses Mal dabei helfen konnte.“

Dem Rückspiel in Innsbruck blickt der Zweimetermann mit verhaltenem Optimismus entgegen. „Der Sieg war ein wichtiger Schritt“, sagte er.
„Wir dürfen aber nicht darauf vertrauen, dass der Sieg vom Himmel fällt, sondern müssen unser Spiel machen.“ Das glaubt auch Idi, der sich mittlerweile von den letzten Fans im Foyer der ZF Arena verabschiedete. „Der Erfolg war ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte er. „In Innsbruck müssen wir wieder voll angreifen. Es geht nicht um Sätze, sondern um den Sieg.“

PM/VfB



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