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Bundesliga: Kalt erwischt und klarer Sieg ...

Nach dem Württemberg-Derby vom 30.01. verliefen für die beiden württembergischen Vereine auch die nächsten Spiele ähnlich - ein Sieg, eine Niederlage. Kalt erwischt wurde EnBW TV Rottenburg nicht nur vom Schnee - 0:3 hieß es gegen das Team aus Franken. Friedrichshafen setzte sich 3:0 gegen den Tabellenletzten aus Wuppertal durch.


EnBW TV Rottenburg „Blattschuss“ für den EnBW TV Rottenburg

Der Lauf des EnBW TV Rottenburg im Jahre 2010 hält weiter an – allerdings ist es dieses Mal ein Negativlauf, auf den die Verantwortlichen gerne verzichten könnten. Beim VC Franken wurden die Domstädter am Mittwochabend vor nur 650 Zuschauern in der JAKO-Arena in gut einer Stunde mit 0:3 (19:25, 15:25, 12:25) besiegt und erlitten damit die vierte Niederlage in Folge. In der Tabelle bleibt der EnBW TVR zwar weiter auf Platz 5, aber die Konkurrenz rückt näher.

Acht Siege hatten sich die Rottenburger als Saisonziel vorgenommen, eine starke Vorrunde gespielt und ihr Ziel schon am Ende der Hinserie erreicht. Seitdem ist der Wurm drin bei den Bischofstädtern, in den vergangenen sechs Ligaspielen gab es nur noch einen Sieg (3:0 in Wuppertal).

Am gestrigen Mittwoch wurden die Rottenburger regelrecht „abgeschossen“. Während die Rottenburger gegen Friedrichshafen vergangenen Samstag noch gut dagegen hielten und mit ihrer Leistung zufrieden sein konnten, gab es gegen den VC Franken das schlechteste Spiel der Saison. „Wir haben richtig eine auf die Mütze bekommen“, sprach Müller-Angstenberger nach der Partie Klartext.

Dabei sah der EnBW TVR-Trainer die Hausherren nicht viel stärker als in der Vorrundenpartie. Diese gewannen die Rottenburger noch mit 3:1. „Das war unser bestes Spiel diese Saison“ widersprach ihm da sein Widerpart Mark Lebedew euphorisch. Vor allem die unterirdische Angriffsleistung seiner Mannschaft müsste dem 38-jährigen Müller-Angstenberger zu denken geben. Während die Franken mit Kristopher Brand, Juan Figueroa und Adam Simac solide punkteten, erreichte bei Rottenburg kein Spieler Normalform. Im Vorfeld hatten die Bamberger schon angekündigt „heiß wie Frittenfett“ zu sein und setzten dieses Vorhaben auch prompt in die Tat um. Unbeeindruckt von den finanziellen Problemen ihres Vereins halten die Franken nun Kurs auf die Play-Offs, mit diesem Sieg verbesserte man sich auf Platz 7.

„Wir müssen das jetzt abhaken und am Sonntag (07.02.2010) eine andere Einstellung präsentieren. Gegen Bad Dürrenberg/Spergau (Spielbeginn um 16 Uhr in der Paul Horn-Arena) muss der erste Heimsieg 2010 her“, gibt sich Müller-Angstenberger energisch. Damit soll dann auch ein neuer Lauf gestartet werden – dieses Mal aber ein positiver.

PM/TVR




VfB Friedrichshafen: Kurz und schmerzlos zu Sieg Nummer 15

15. Sieg im 15. Bundesligaspiel für den VfB Friedrichshafen: Souverän mit 3:0 (25:15, 27:25, 25:18) gewann der Spitzenreiter das Duell gegen den Tabellenletzten Wuppertal Titans. Dabei schickte VfB-Trainer Stelian Moculescu zunächst seine Stammformation auf das Feld, tauschte diese aber peu à peu gegen die Jungen Wilden aus

Mit einem breiten Grinsen verließ Stelian Moculescu das Spielfeld der ZF Arena. „Auf dieses Spiel haben wir die ganze Saison hintrainiert“, sagte der Trainer des VfB Friedrichshafen, um dann und mit mehr Ernst hinzuzufügen: „Was soll man zu so einem Spiel sagen. Es ist so wie es ist. Dass man da kein Feuerwerk der Emotionen erlebt, ist normal. Die Jungs haben die Aufgabe mit der nötigen Ernsthaftigkeit erledigt.
Damit bin ich zufrieden.“

Kurz und schmerzlos fertigten die Häfler den Tabellenletzten Wuppertal Titans ab und blieben damit auch im 15. Bundesligaspiel 2009/2010 ohne Niederlage. In nur 71 Spielminuten war das 3:0 (25:15, 27:25, 25:18) über die mit nur acht Akteuren inklusive Spielertrainer Gergely Chowanski und kurz vor Spielbeginn angereisten Gäste aus dem Bergischen Land besiegelt.

Vor 1.500 Zuschauern in der ZF Arena schickte Moculescu zwar seine Stammformation mit Lukas Tichacek im Zuspiel, Georg Grozer auf der Diagonalen, Marcus Böhme und Joao José in der Mitte, Andras Geiger und Idi im Außenangriff sowie Nikola Rosic auf der Liberoposition in die Partie, gewährte dann aber allen Spielern Einsatzzeiten. Im ersten Satz kamen zunächst Adrian Gontariu für Grozer und Christian Fromm für Idi auf das Feld. Im zweiten Durchgang folgten Markus Steuerwald für Geiger, Lukas Bauer für Joao José und Lukas Kampa für Tichacek.

Nach souverän gewonnenem ersten Abschnitt geriet das VfB-Ensemble nur in Satz zwei kurzzeitig ins Wanken, entschied diesen dann allerdings mit der dritten Möglichkeit für sich. Durchgang drei war wiederum eine klare Angelegenheit. „Der zweite Satz bringt viel Entschädigung“, sagte Chowanski. „Für uns ist es wie ein kleiner Sieg, dass Stelu seine erste Sechs zurückgewechselt hat.“

Im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungen Wilden zeigte sich Moculescu. „Alle haben gespielt und ihre Sache gut gemacht“, fand der Coach. Klar, dass sich auch die eingewechselten Akteure über ihre Spielanteile freuten. „Es tat gut zu spielen und hat Spaß gemacht“, sagte Kampa. „Ich bin durchaus mit mir zufrieden. Es ist gut zu sehen, dass wir auch gewinnen, wenn ich auf dem Feld stehen und Regie führen darf.“ Fromm, für den es am Mittwoch nicht nur gegen Wuppertal, sondern auch seinen besten Freund Merten Krüger ging, sah seinen Einsatz als Motivation für die Zukunft. „Ich versuche immer, mit besonderem Einsatz zu spielen“, sagte er. „Für mich ist das Ansporn, um besser zu werden.“

Dank des 15. Sieges im 15. Bundesligaspiel führt Friedrichshafen das Klassement auch weiterhin ungeschlagen und mit vier Punkten Vorsprung vor dem Zweiten Generali Haching an. Bereits am Samstag (6. Februar) und damit in nur drei Tagen folgt die nächste Aufgabe. Im Duell gegen den SCC Berlin soll an diesem Tag zum ersten Mal ein Sieg in der Berliner Max-Schmeling-Halle her. „Wir wollen“, so Moculescu, „diese Festung jetzt endlich einnehmen“.

PM/VfB



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