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VfB Friedrichshafen: Der Blick geht nach vorn!

Auf internationalem Parkett starten die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen ins neue Jahr. Am Mittwoch (6. Januar, 18.30 Uhr) gastieren sie zum vierten Vorrundenspiel in der CEV Indesit Champions League bei Jastrzebski Wegiel S.A. (Polen). Mit einem Sieg könnten sie die Tür zur zweiten Runde weit aufstoßen

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Das Hinspiel gegen Jastrzebski Wegiel gewann die Häfler um Zuspieler Lukas Tichacek. Im Rückspiel soll ein weiterer Sieg her
(Foto: Günter Kram)


Zum Wunden lecken blieb nicht viel Zeit. Silvester und Neujahr hatten die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen zwar frei. Bereits am 2. Januar und damit drei Tage nach dem Halbfinal-Aus im DVV-Pokal rief Trainer Stelian Moculescu seine Mannen aber wieder zum Training zusammen. „Das ist abgehakt. Es nutzt nichts, in der Vergangenheit zu leben“, sagt der Coach. „Wir schauen lieber nach vorn. Da erwarten uns viele anspruchsvolle Aufgaben.“

Die erste Bewährungsprobe im neuen Jahr wartet auf internationalem Parkett. In der CEV Indesit Champions League steht das vierte Vorrundenspiel auf dem Programm. Die Reise führt die Häfler nach Oberschlesien in die Nähe der tschechischen Grenze. Am Mittwoch (6. Januar, 18.30 Uhr) treffen sie auf den aktuellen Dritten der polnischen Liga Jastrzebski Wegiel S.A. „Das wird ein schweres Spiel“, sagt Moculescu. „Wir können uns darauf einstellen, dass das eine ganz enge Sache wird.“

Schon am späten Montagnachmittag macht sich das Team auf den Weg.
Zuerst per Bus nach München, dann weiter mit dem Flieger nach Kattowice (Polen) und schließlich wieder per Bus zum gut 100 Kilometer entfernten Spielort Jastrzebski Zdroj. Gespielt wird dort nicht in der normalen Volleyballhalle. Weil diese zu klein ist, finden die Begegnungen der Champions League auf abgedecktem Eis in der Eissporthalle statt. Dem Zuspruch der Fans in der volleyballverrückten Region schadet dies nicht. 3.100 Zuschauer verwandelten die Halle gegen Panathinaikos Athen (Griechenland) in ein Tollhaus. „Die Polen sind sehr heimstark“, weiß Moculescu. „Zu Hause werden sie sicher noch den Einen oder Anderen knacken.“

Genesen und nach überstandener Grippe wieder mit an Bord ist Mittelblocker Marcus Böhme. Dafür allerdings muss Außenangreifer André Lukianetz passen, der nach wie vor an einer Knieverletzung laboriert.
Für den Brasilianer rückt voraussichtlich Andras Geiger in die Startformation und Libero Nummer zwei Markus Steuerwald in den Kader.
„Natürlich fehlt uns so ein Spieler wie Luki“, sagt Moculescu. „Aber es nützt ja nichts zu jammern. Wir müssen die Situation nehmen wie sie ist.“

Das heißt auch: In der Champions League sind die Schmetterkünstler vom Bodensee bislang ungeschlagen. Mit einem Sieg in Polen könnten sie am Mittwochabend einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale unternehmen. Sicher aber wäre die Qualifikation erst, wenn Italiens Meister Copra Piacenza am Donnerstag (7. Januar) gegen Panathinaikos Athen verliert. Der VfB käme in diesem Fall auf vier Siege und wäre zwar noch von Athen, nicht aber von Piacenza und Jastrzebski Wegiel einzuholen.

Moculescu interessieren solche Rechenspiele nicht. „Wir schauen auf uns und unser nächstes Spiel“, sagt er. „Das wollen wir gewinnen, auch wenn es schwierig wird.“ Gut möglich, dass dem Häfler Meistermacher noch die Saison 2001/2002 in lebhafter Erinnerung ist. Damals startete der VfB mit drei Siegen über Istanbul (Türkei), Macerata (Italien) und Almeria (Spanien) in die Champions-League-Vorrunde, machte aber erst im letzten Gruppenspiel den Einzug in die nächste Runde perfekt.
„Durch unsere Erfolge werden wir in eine Rolle gedrängt, die uns nicht zusteht“, sagt Moculescu. „Wir sollten die Kirche im Dorf lassen und uns nicht Ziele unterjubeln lassen, die gar nicht unsere sind. Das Pokal-Halbfinale sollte uns eine Warnung zur rechten Zeit sein.“



Public Viewing zum Spiel gegen Jastrzesbki Wegiel Volleyballfans aufgepasst: Beim Spiel des VfB Friedrichshafen gegen Jastrzesbki Wegiel (Polen) am Mittwoch (6. Januar) findet im Foyer der ZF Arena ein Public Viewing statt. Zusammen mit vielen Fans kann dabei das zweite Auswärtsspiel in der CEV Indesit Champions League über eine Großbildleinwand verfolgt werden. Die ZF Arena öffnet um 18 Uhr ihre Pforten, Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.

PM/VfB



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