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VLW-Pokal: Die lachenden Drittligisten

Zwei Drittligisten triumphieren in der Hölderlinstadt bei der Pokalendrunde - Am vergangenen Sonntag 17.10. hatte die Volleyballabteilung der Turnergemeinschaft Nürtingen zur Pokalendrunde in die Sporthalle des Hölderlingymnasium geladen. Hier fanden die Halbfinals der Damen und Herren im VLW – Pokal statt. Nachdem die Damen bereits in der zweiten Runde ausgeschieden sind, hatten es die Herren im Viertelfinale selbst verpasst, die Endrunde in der eigenen Halle zu erreichen. So blieben den Nürtinger Mannschaften leider nur die Zuschauerpositionen. Und es war wie bei jedem Pokalspielverkehr, der hat immer seine eigenen Gesetze.

Beim ersten Damenhalbfinale standen sich die Ligakonkurrenten der Damen – Regionalliga Süd gegenüber. Hier setzte sich der MTV Stuttgart 2 gegen den Förderverein Tübinger Modell durch. Im zweiten Damenhalbfinale kam der Underdog TSV 1845 Esslingen, um den Zweitligisten der TG Biberach zu kitzeln. Und das taten Sie.
Im Ligaspielbetrieb starten die Esslinger Damen satte vier Ligen unter dem Favoriten. Dafür war das Ergebnis jedoch denkbar knapp. Mit 25:22; 25:19; 25:18 zogen die Favoriten in das Finale ein. Die Esslingerinnen waren aber sicher nicht enttäuscht, denn Sie haben es geschafft, in die Endrunde einzuziehen und sogar einen Bundesligisten ein bisschen unter Druck zu setzen.

Bei den Herren gestaltete sich das erste Halbfinale klar. Der Tabellenführer der dritten Liga TSV Georgii Allianz Stuttgart siegte souverän gegen den Aufsteiger der Oberliga aus Dettingen mit 3:0. Die erste echte Überraschung gelang dem SV Fellbach. Dem Drittligisten stand der Zweitligist aus Rottenburg gegenüber. Der Domstädter war tags zuvor zum ersten Saisonsieg in der zweiten Bundesliga gekommen und war sicher motiviert, in das Finale einzuziehen. Dagegen hatten es die Fellbacher mental doch schwerer. Sie verloren am Samstagabend in Aalen ihr Auswärtsspiel. Vielleicht war es Wiedergutmachung, vielleicht auch einfach ein Pokalspiel, auf jeden Fall sorgte Fellbach für die Sensation. Glatt mit 3:0 gewann der Regionalligist gegen Rottenburg.

Nach dieser Sensation, so hatten es sich die Damen aus der Landeshauptstadt vielleicht gedacht, schaffen Sie die zweite. Im Damenfinale standen sich dann der MTV Stuttgart 2 mit vielen Spielerinnen, die bereits Zweitligaerfahrungen haben, und der Bundesligist TG Biberach gegenüber. Ein spannendes Spiel bot sich den Zuschauern. Packende Ballwechsel und lang umkämpfte Punkte boten den Zuschauern ein Finale nach Maß. So gingen die Sätze mit 27:25; 22:25; 25:20; 25:18 an den Drittligisten aus der Landeshauptstadt.

Im Herrenfinale ein eher wechselndes Bild. Auch hier wurden immer wieder spannende Spielzüge und packende Ballwechsel gezeigt. Meistens jedoch zum besseren Ende für den SV aus Fellbach. Somit verpasste der Tabellenführer vom TSV, auch den zweiten Pokal in die Landeshauptstadt zu holen. Er musste sich im Finale mit 24:26, 19:25, 15:25 geschlagen geben.

M. Kunkel



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