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Nationalmannschaft schlägt DVL Allstar Team

Drei Sätze benötigte am Mittwochabend in der Dresdner Margon-Arena die Nationalmannschaft der Frauen, um beim DVL Allstar Day die Auswahl der Bundesliga in ihre Schranken zu weisen. 25:23, 25:17, 25:15 stand es nach 78 Minuten Spielzeit vor 2000 Zuschauern.

Es war das erste Duell dieser Art und vor allem für das Team des Deutschen Volleyball-Verbandes eine besondere Herausforderung. Denn blamieren wollten sie sich auf keinen Fall gegen die Allstars der DVL, die schließlich erst- und wahrscheinlich auch einmalig in dieser Besetzung zusammen gespielt haben. Die Fans hatten per Online-Voting das Allstar Team gewählt.

Christiane Fürst ist eine Globetrotterin in Sachen Volleyball. Sie hat einst in Dresden gespielt, ist dann nach Italien gewechselt und zur Zeit in der Türkei unter Vertrag. Außerdem hat sie an Welt- und Europameisterschaften teilgenommen, „aber so eine Veranstaltung wie hier habe ich auch noch nicht erlebt”, sagt sie. Sie wolle mit der Nationalmannschaft den Fans ein schönes Spiel liefern, „um zu zeigen wie wunderbar Volleyball ist.” Für das deutsche Team war es zudem der letzte Härtetest vor dem Abflug zu den Weltmeisterschaften in Japan und den hat sie bestanden.

Entsprechend nahm das Allstar Team die Aufgabe ernst, als Herausforderer der Nationalmannschaft Paroli bieten zu wollen. Guillermo Gallardo, als Trainer des Deutschen Meisters Rote Raben Vilsbiburg automatisch nominiert als Allstar-Coach, wollte „den Fans eine schöne Präsentation meines Teams bieten.” Doch im Endergebnis tat sie sich schwer und es dominierte nur die Nationalmannschaft das Geschehen.

Allerdings erspielten sich die Allstars auch ein kleines Trostpflaster. In den Zusatzwettbewerben „Best Server”, „Defense Champion” und „Goldfinger” hatten sie immerhin einmal die Nase von. Mareen Apitz vom ausrichtenden Dresdner SC siegte souverän als beste Zuspielerin mit 19 Punkten (vor Nationalspielerin Denise Hanke mit 14 Punkten). Die anderen Titel gingen an das DVV-Team. Lenka Dürr vom Meister Vilsbiburg wurde beste Abwehrspielerin und Margareta Kozuch, die in der nächsten Saison für Odintsovo in Russland spielt, erwies sich als treffsicherste Aufschlagspielerin.

Für die Deutsche Volleyball-Liga zog Geschäftsführer Thorsten Endres eine positive Bilanz des bereits vierten Allstar Days in der Geschichte der DVL: „Wir haben den Fans eine tolle Überbrückung für die lange Zeit bis zum Bundesligastart geboten.” Die Saison beginnt wegen der WM in Japan erst Mitte November. Auch Nationaltrainer Giovanni Guidetti war zufrieden: „Es hat uns Spaß gemacht und wir helfen gern, wenn es darum Volleyball hierzulande mit attraktiven Events zu fördern.”

Quelle: DVL/Klaus Wegener

Volleyball-Weltmeisterschaft der Frauen
29.10. - 14.11.2010 in Japan



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