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WM 2010 (M): DVV-Männer erreichen vorzeitig WM-Ziel - Jetzt Halbfinalchance gegen BRA

Die DVV-Männer haben bei der WM in Italien vorzeitig ihr WM-Ziel erreicht und dürfen von der ersten WM-Medaille seit 40 Jahren träumen: Gegen die Tschechische Republik gewann die Mannschaft von Bundestrainer Raúl Lozano nach ihrer bislang besten Turnierleistung vor 2.000 Zuschauern in Rom 3:0 (25-23, 25-18, 25-13) und ist damit sicher Gruppenzweiter.

deutscher Block
Foto FIVB: Der deutsche Block war ein schwer zu überwindenes Hindernis für die Tschechen.

Dieser Platz berechtigt zur Teilnahme an der Platzierungsrunde fünf bis acht. Siegt die deutsche Mannschaft auch gegen Titelverteidiger Brasilien (6. Oktober um 17.00 Uhr, live bei www.sport1.de und sport1+, Live-Schalte ab 18.30 Uhr bei „Bundesliga aktuell“ bei Sport1), ist die erste Halbfinalteilnahme seit 1974 (4. Platz DDR) geschafft. Punktbeste Spieler im Spiel gegen die Tschechen waren Robert Kromm (16) und Georg Grozer (15) für Deutschland sowie Peter Platenik (11) für die Tschechische Republik.
Stammformation Deutschland: Patrick Steuerwald, Georg Grozer, Marcus Böhme, Christian Dünnes, Björn Andrae, Robert Kromm, Ferdinand Tille
Startformation Tschechische Republik: Lukas Tichacek, Jan Stokr, Jakub Vesely, Petr Konecny, Ondrej Hudecek, Peter Platenik, Martin Krystof

„Toi, Toi, Toi und viel Erfolg gegen die ,Böhmischen Knödel‘“! Dieser Faxgruß mit sämtlichen Unterschriften der DVV-Frauen erreichte die DVV-Männer unmittelbar vor der Partie gegen die Tschechen. Und das schien die deutschen Spieler zu beflügeln, denn vom ersten Ballwechsel an wirkten sie hoch konzentriert und fokussiert. Der Aufschlag war wesentlich effektiver und fehlerloser (nur neun Fehler) als bei den Auftritten zuvor, im Block griff das Team beherzt zu (7 Blockpunkte, CZE 1) , der Angriff war überragend (62% Quote), die Annahme stabil (nur ein Annahmefehler).
Selbst der Ausfall von Patrick Steuerwald, der im ersten Satz beim Stand von 19-18 auf dem Fuß von Georg Grozer trat und umknickte, tat dem keinen Abbruch: Simon Tischer übernahm die Regie und fügte sich nahtlos ein.
Zwar agierten die Tschechen längst nicht so stark und stabil wie am Vortag wie gegen Brasilien, doch die DVV-Männer ließen dem Gegner auch keine Chance, sich zu entfalten. Und – was in den vorherigen Spielen nicht immer zu beobachten war – die Körpersprache war absolut positiv. Jeder Punkt, jede gute Aktion wurde bejubelt, jeder war für den anderen da.

Block Tschechische Republik
Foto FIVB: Georg Grozer spielte wie die anderen deutschen Angreifer stark. Nur ein deutscher Angriff wurde geblockt!

Spielfilm
1. Satz: 2-4, 5-4, 8-6, 12-9, 12-12, 14-14, 17-17, 19-18 (Tischer für Steuerwald), 21-19, 23-20, 24-23
2. Satz: 3-3, 6-4, 9-6, 12-8, 16-10, 17-11 (Schwarz für Kromm), 20-13 (Kromm zurück), 23-15, 23-18
3. Satz: 3-3, 6-4, 8-5, 10-7, 13-7, 16-10, 19-11, 23-11

Bundestrainer Raúl LozanoFoto FIVB: Sehr zufrieden mit seiner Mannschaft: Bundestrainer Raúl Lozano.

Stimmen zum Spiel
Raúl Lozano: "Ich bin sehr glücklich über das Spiel und den Sieg. Wir haben sehr gut gespielt. Es war ein schwieriges Spiel, weil wir wussten, dass die Tschechen eine sehr starke Mannschaft haben. Ich wusste aber auch, dass sie nervös sind, weil es ein anderes Spiel als gegen Brasilien ist. Wir haben jede Chance genutzt. Es ist das erste Mal, dass das wiedervereinigte Deutschland unter den ersten acht Teams bei einer WM ist, aber wir haben auch gegen Brasilien die Chance, noch mehr zu erreichen."

Björn Andrae: "Ich bin absolut glücklich. Wir waren konstant und haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir wollten sie vom ersten Ball an unter Druck setzen. Es war der bisher schönste Sieg bei dieser WM."

Patrick Steuerwald: "Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird. Am Ende haben wir die Tschechen entnervt . Ich bin Georg Grozer auf den Fuß gesprungen, es ist aber kein Problem."

Christian Dünnes: "Gestern Nachmittag habe ich erfahren, dass ich spiele. Wenn man 3:0 gewinnt, macht es auch von draußen Spaß. Aber ich bin auch hier, um zu spielen – dann ist natürlich noch schöner. Jetzt haben wir noch drei Spiele, davon wollen wir das eine oder andere noch gewinnen. Am besten schon das nächste, das macht gleich vier Plätze aus…"

Georg Grozer: „Wir hatten nach dem Italien-Spiel die Köpfe zusammen gesteckt, das hat gut getan. Jeder hat für den anderen gespielt, wir haben gut gekämpft.“

Robert Kromm: „Wir waren deutlich positiver, auch in der Körpersprache. Die Tschechen waren nach dem gestrigen Spiel auch nicht in bester körperlicher Verfassung. Wir haben sie unter Druck gesetzt, sie kamen nicht ins Spiel. Gegen Brasilien ist alles drin, ich würde keinen Tipp abgeben.“

Quelle: DVV



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