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WM 2010 (M): Drei Punkte zum Zweitrundenglück

Siegen oder Fliegen, Catania/Mailand oder Frankfurt?! Das sind die Fakten vor dem finalen Vorrundenspieltag am 27. September in Triest. Die deutsche Mannschaft muss gegen Kanada (17.00 Uhr, live auf www.sport1.de) gewinnen, um in die zweite Runde der WM einzuziehen. Ein Sieg mit drei Ballpunkten mehr genügt bereits. Im Anschluss folgt die Partie Polen – Serbien (21.00 Uhr), die dann über die finale Platzierung entscheidet.

WM 10 Marcus Böhme
Foto FIVB: Marcus Böhme jubelt. Auch nach dem entscheidenden Spiel gegen Kanada?

Die Fakten: Deutschland weist nach zwei Spielen zwar ein Satzverhältnis von 2:6-Sätzen (Kanada 3:4-Sätze) auf, aber entscheidend bei der WM ist bei Punktgleichheit zweier Teams der Ballpunkte-Quotient. Und hier hat Deutschland 160:183 (=0,874) und Kanada 148:165 (=0,897). Das bedeutet im Klartext: Gewinnt Deutschland 3:0, zieht die Mannschaft von Bundestrainer Raúl Lozano in die zweite Runde ein. Gibt sie einen oder zwei Sätze ab, muss der Sieg mit mindestens 3 (!) Ballpunkten Differenz ausfallen. Gewinnt das deutsche Team, zieht es als Gruppendritter weiter (nach Catania) oder als –zweiter (nach Mailand), wenn Serbien hoch gegen Polen verliert.

Den deutschen Spielern ist die Situation natürlich bewusst, dennoch ist die Zuversicht vorhanden: „Wenn wir so spielen wie gegen Polen haben wir gute Aussichten zu gewinnen“, meint Zuspieler Patrick Steuerwald. Robert Kromm sieht es pragmatischer: „Wir haben uns gegen Polen gesteigert. Wenn wir uns morgen nochmals steigern, ist alles drin.“

Eine gute Leistung ist auf jeden Fall von Nöten, denn der Weltranglisten-20. Kanada zeigte gegen die 16 Plätze höher positionierten Serben eine hervorragende Leistung. Stark in Block- und Feldabwehr, deutlich verbessert im Schnellangriff und mit Fred Winters (zukünftig VfB Friedrichshafen) einen absoluten Winner-Typ auf der Außenposition.

WM 10 Kanada jubelt
Foto FIVB: Oder jubelt am Ende wieder Kanada wie am Vortag gegen Serbien.

„Wir werden uns gut auf sie vorbereiten“, sagt Marcus Böhme und spielt damit auf eine Nachtschicht der beiden Spielbeobachter Nicola Vettori und Markus Weiß an. Das Duo verbrachte bis 5.30 Uhr (!) die Nacht vor den Laptops, um haarklein das eigene Spiel zu analysieren sowie die Kanadier in die einzelnen Bestandteile zu zerlegen. Die Herangehensweise an die Partie war unterschiedlich: Die Kanadier fuhren um 9.30 Uhr zum Training, die Deutschen durften ausschlafen und bis 10.00 Uhr frühstücken. Das Balltraining fiel aus, Lozano stellte seinen Spielern frei, ob sie ein kleines Stretchingprogramm machen oder nicht.

Und wenn alles andere nicht hilft, sollten die deutschen Spieler jenes beherzigen, das vier von ihnen vor der WM beim WM-Fragebogen als Motto angegeben haben: „Hinten kackt die Ente“ oder mit anderen Worten: entscheidend ist, was hinten raus kommt.

Die größten Erfolge der kanadischen Männer-Nationalmannschaft
Olympische Spiele: 4. Platz 1984, 9. Platz1976
Weltmeisterschaften: 9. Platz 1994, 11. Platz 1982 + 2006
NORCECA Meisterschaften: 2. Platz 1979 + 1983 + 1989 + 2003, 3. Platz 1973 + 1981 + 1985 + 1987 + 1991 bis 2001 + 2005
World League: 7. Platz 1992, 8. Platz 1999

Der letzte Vergleich aus deutscher Sicht
16.8.1998: Länderspiel in Moers: Deutschland – Kanada 0:3 (14-25, 19-25, 13-25)

Länderspielbilanz Deutschland – Kanada gesamt*
41 Spiele, davon 14 Siege und 27 Niederlagen

* inklusive der Spiele der ehemaligen DDR

Alle Infos zur WM in Italien

Quelle: DVV



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