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Freundeskreis VLW (FK-VLW) - Prag 2010

In diesem Jahr hieß das Ziel der gemeinsamen Städtereise des VLW-Freundeskreises Prag. Eine Gruppe von circa 20 Personen, Mitglieder des Freundeskreises als auch Freunde, besuchten vom 17. bis 20. Mai 2010 die Stadt an der Moldau.

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Mit bequemem Reisebus machten sich der Freundeskreis VLW auf den Weg nach Prag.

Schon zeitig, gegen 7:00 Uhr traf man sich am Haus „SpOrt Stuttgart“, um mit einem bequemen Reisbus, die 4-tägige Reise anzutreten. Wie immer, war die Stimmung von Anfang an gut und dies setzte sich auch bis zum letzten Tag fort. Über die Autobahn ging es Richtung tschechische Grenze, von der man heute nichts mehr merkt, und über Pilsen nach Prag. Dort am frühen Nachmittag angekommen, bezog man Quartier im Praha Hotel, um dann auch gleich mit der Stadtbesichtigung zu beginnen. Bei der Ankunft im Hotel war vorher jedoch die Freude groß, als wir Fritz und Hilda Bauer, die eigens aus Österreich angereist waren, begrüßen konnten.

Unter kundiger Führung einer Stadtführerin, begab man sich in die Altstadt. Der Pulverturm, das Rathaus, die Karlsbrücke und vieles mehr an historischen Bauten, waren sehr beeindruckend. Die angesetzte zweistündige Führung wurde zeitlich gut überschritten. Vollgestopft mit vielen Informationen und fast leerem Magen, ging es dann am Abend, in ein uriges tschechisches Restaurant. Hier wurden wir mit Speisen (Gulasch), Wein, Bier und Wasser, unter mitreißenden Klängen einer Csárdás-Kapelle, mehr als gesättigt.
Trotz der vielen Stunden des Aufseins, war bis zum Schluss beste Stimmung.

Der nächste Tag wurde mit der Besichtigung des Hradschins begonnen. Historisches und Gegenwärtiges wurde uns zum Stadtteil und zur Burg vermittelt. Am Nachmittag war eine Besichtigung und Führung durch das Schloss Mélnik angesagt. Dieses Schloss liegt oberhalb des Zusammenflusses von Moldau und Elbe. Der böhmische König Ottokar II. Premysl erhob Mélnik 1274 zur Königstadt und verlieh ihr das Magdeburger Stadtrecht.

Im Anschluss an die Besichtigung waren wir zu einer Weinprobe eingeladen. Die Wiedereinführung und Kultivierung des Weinanbaus und das Bemühen der dortigen Winzer, wird sich sicher in einigen Jahren in der Qualität und Quantität des angebauten Weines, auszahlen. Das anschließende Abendessen brachte dann aber eine Überraschung. Es gab – dreimal dürfen Sie raten: Gulasch. Nun hatte man die Möglichkeit des unmittelbaren Vergleichs und jeder war gespannt, was es wohl am nächsten Tag zum Essen geben würde ...

Der nächste und letzte Tag vor der Abreise sah vor, die Burg Karlstein zu besichtigen. Die Fahrt führte nach Cernosice und weiter durch das romantische Flusstal nach Burg Karlstein. Kaiser Kar IV hatte diese imposante Burg um1350 zugleich als Festung als auch als Wohngebäude und Kirche, erbauen lassen. Bis vor Kurzem befanden sich auf dieser Burg die Kronjuwelen der tschechischen Könige, bis diese nach Prag verlagert wurden. Nicht alle Gemächer sind heute zu besichtigen. Vom ausgeschmückten Kronjuwelensaal kann der Besucher lediglich ein Photo anschauen. Doch ist diese geschichtlich doch so bedeutsame Burg sehr eindrucksvoll.

Leider war uns an diesem Nachmittag der Wettergott nicht hold. Auf dem Weg zurück zum Bus, regnete es und das ziemlich heftig. Doch unsere emsige und immer fröhliche Begleiterin fand, für wenigstens einen Teil von uns, ein gemütliches Cafe in dem man gutes Gebäck und einen guten Kaffee zu sich nehmen konnte. Der Weg ins Hotel verging im Bus sehr schnell, zumal unsere immer lachende Begleiterin wieder einiges zu erzählen wusste.
Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung. Einige von uns nutzten die freie Zeit zum Besuch der nahe gelegenen Galerie, die anderen rüsteten sich für die am Abend geplante Schifffahrt auf der Moldau. Und dieser fast dreistündige Ausflug war sehr schön. Neben einem kalt-warmen Buffet, welches allen sehr mundete, gab es einiges zu sehen. Die beleuchteten Ufer und die beleuchtete Burg erinnerte so manchen an unsere Abendfahrt auf der Donau in Budapest vor einigen Jahren. Es war ein gelungener Ausklang des letzten Tages in Prag.
Am nächsten Tag ging es wieder Richtung Heimat. Nicht ohne jedoch auf der Strecke in Pilsen Halt zu machen, die dortige Brauerei zu besichtigen und ein gutes Mittagessen einzunehmen. Und manche aßen wieder Gulasch, aber dieses Mal freiwillig. Und hier in Pilsen hieß es auch wieder Abschiednehmen von Hilda und Fritz, die mit dem eigenen Auto die Reise in ihre Heimat antraten.
Unser ausgezeichneter Busfahrer brachte uns gut wieder nach Stuttgart zurück.

Was bleibt, ist die Erinnerung an vier schöne Tage, in einer sehr harmonischen Gesellschaft, an Prag mit seiner historischen Altstadt, den Hradschin und Karlsbrücke, die Umgebung, an das Schloss Melnik und die Burg Karlstein und an das erfrischende Lachen unserer Reisebegleiterin. Wir alle, die wir dabei waren, freuen uns schon auf das nächste Mal. Wohin? Das wird sich zeigen.

Photo und Text H.Sadlo




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