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VLW Workshop 2008 - Vorbereitung Bezirks- und Verbandstage

21./22.11.2008 an der Landessportschule Albstadt

Nachdem der VLW-Workshop im letzten Jahr einmal ausgesetzt hat, trafen sich dieses Jahr wieder Ende November Vorstand, Fachwarte Präsidium und die Mitarbeiter der VLW-Geschäftsstelle zum VLW-Workshop, um intensiv miteinander zu arbeiten. Der Hauptfokus lag dieses Mal auf den Vorbereitungen der Bezirks- und Verbandstage 2009.

Programm


Fachbereichsübergreifender Austausch beim VLW-Workshop 2008

Der Winter hatte sich angekündigt für das Wochenende vom 21.-23.11.2008 – er zeigte sich gnädig und der Schneefall begann erst, als auch der letzte der über 30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen des VLW-Workshops sicher in der Landessportschule in Albstadt eingetroffen war.

Freitag, 21.11.2008

VLW-Präsident Martin Walter begrüßte die Anwesenden und gab in einer halbstündigen Präsentation einen Überblick über die zukünftige Strategie und Visionen des Volleyball-Landesverbands Württemberg. Hierbei wurde deutlich, dass auch Verbände immer stärker unternehmerisch denken und handeln müssen, um effektiv und fortschrittlich zu arbeiten.
Ziele des VLW sind:
- langfristige Sicherung der Mitgliederzahl
- sportlicher Erfolg für Vereine, Sportler und Sportlerinnen
- Spaß und Wohlbefinden für Jung und Alt
Martin Walter machte deutlich, dass Führungskompetenz und Verantwortungsbereitschaft notwendig sind, ebenso wie ein fairer und menschlicher Umgang miteinander.

Martin Walter
VLW-Präsident Martin Walter erklärt die Strategie und Visionen des Verbands

Im Anschluss ging es dann gleich weiter zur Vorbereitung des Jugendverbandstages. Landesjugendwart Sven Kaiser präsentierte und erläuterte die geplanten Ordnungsänderungen im Jugendbereich, die sich hauptsächlich aus den geänderten Bezeichnungen (A-Jugend = U20, B-Jugend = U18 …) ergaben sowie aus den neuen dvj-Altersklasseneinteilungen.

Das geänderte Jugendspielsystem der DVJ und die Umsetzung im VLW war in diesem Jahr heftig in den Ausschüssen diskutiert worden. Michael Wüchner gab noch einmal einen zusammenfassenden Überblick über das bisherige Jugendspielsystem und das geänderte Jugendspielsystem im VLW für die Saison 2008/2009. Im Anschluss wurden Ideen und Visionen diskutiert für den zukünftigen Jugendspielverkehr im VLW. Diese werden in den Ausschüssen weiter vertieft werden.

Umsetzung VLW zur Saison 2008/2009
Jugendklassen/ Saison 2008/2009
U20 (A-Jugend) 01.01.1990
U18 (B-Jugend) 01.01.1992
U16 (C-Jugend) 01.01.1994
U16 Midi (C-Jugend Midi) 01.01.1994
U14 (D-Jugend) 01.01.1996
U13 (E-Jugend) 01.01.1997
U12 (F-Jugend) 01.01.1998

Sonderregelungen:
U20 wird mit Altersstichtag 01.01.1989 bis zur Bezirksebene zugelassen
Zusätzliches Angebot: U15 mit Altersstichtag 01.01.1995

=> Detaillierte Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage unter Jugend – Spielrunden (allg. Infos) - Altersstichtage

Leistungssportkoordinator Gerd Grün stellte eine neue Grundschulinitiative im Großraum Stuttgart vor. Mit der Verpflichtung des Trainers Petri Sainio durch den VLW und in Zusammenarbeit mit ausgesuchten Stuttgarter Volleyballvereinen wird aktive Talentsuche in den Grundschulen im Großraum Stuttgart betrieben. Sainio geht direkt an die Grundschulen und gibt dort im Sportunterricht drei Einheiten Volleyballtraining. Unterstützt wird er dabei durch den FSJ´ler des VLW und die Bundesligaspielerinnen der Allianz Volley Stuttgart. Ziel ist es zum einen, Kinder und auch Lehrer für den Volleyballsport zu begeistern, zum anderen Talente frühzeitig zu entdecken und an die Vereine zu vermitteln. Die Resonanz bei den Schulen war bisher durchweg positiv.

Samstag 22.11.2008

Samstagvormittags wurde zunächst in zwei Arbeitsgruppen gearbeitet.

Arbeitsgruppe 1: Öffentlichkeitsausschuss/Spielverkehr
Leitung: Dr. Horst Sadlo


Immer wieder gab es im vergangenen Jahr bei den Sitzungen des Öffentlichkeitsausschusses Fragen und Problemstellungen, die nicht von den Pressereferenten allein behandelt werden konnten. Informationen und Zusammenarbeit mit Spiel- und Jugendausschuss sind notwendig. Der Workshop bot die Gelegenheit, aktuelle Fragestellungen mit Vertretern der Ausschüsse zu diskutieren und die zukünftige Zusammenarbeit zu verbessern.
Es wurde festgestellt, dass die Rahmenbedingungen für einen aktuellen, zeitnahen Ergebnisdienst mit Einführung des Ligaprogramms geschaffen wurden. Jedoch gibt es stellenweise Probleme bei der Pflege der Daten und der rechtzeitigen Ergebnismeldung. Dies ist zwar in der Regel nur ein geringer Prozentsatz, jedoch mussten hier die genauen Zuständigkeiten, insbesondere bei der Erstellung von Strafbescheiden diskutiert und geregelt werden. Deutlich wurde auch, dass eine Aufwertung der Staffelleiter-Tätigkeit notwendig ist, die „Anonymität“ des Staffelleiters wurde als kritisch angesehen.


Arbeitsgruppe 2: Jugendbeach
Leitung: Michael Wüchner


Obwohl Beachvolleyball Trendsport ist und die Turniere, insbesondere die Innenstadtturniere, der LBS Cup Beachvolleyball Serie stets sehr gut besucht sind, gibt es Schwierigkeiten, den Nachwuchs für die Turnierserie zu begeistern. Dies wurde gerade in der letzten Saison deutlich, als einige Jugendturniere wegen zu geringer Beteiligung abgesagt werden mussten. Die Gründe dafür sind vielfältig: zu weite Anfahrtsstrecken, andere Termine, zu kurzer Zeitraum zwischen Pfingsten und Sommerferien und auch schlichtweg der zu geringe Bekanntheitsgrad der Serie bei den Jugendlichen.
Hannes Bosch, als neuer VLW-Jugendbeachwart, stellte ein Konzept vor, um die Jugendlichen für den Beachvolleyballsport und die Turnierserie zu begeistern. Beachvolleyball-Trainings mit Jugendlichen sollen mit abschließenden Turnieren gemeinsam durchgeführt werden. Außerdem sollen Flyer und Plakate entworfen und verbreitet werden, um den Bekanntheitsgrad zu fördern.
Desweiteren wurde festgelegt, dass eine Beachvolleyball-Ordnung erstellt werden muss. Landesbeachwart Alexander Neumeir wird hierfür einen Ausschuss zusammenstellen und mit diesem an einer Ordnung arbeiten.

Vorstellung
Kilian Reichert stellt sich den Teilnehmern des Workshops als neuer FSJ´ler beim VLW vor.

Vorbereitung Bezirks- und Verbandstage

Am Nachmittag ging es um die Ordnungsänderungen, die in den letzten Jahren verabschiedet wurden bzw. zum Verbandstag beantragt werden. Spielverkehr, Schiedsrichterwesen, Mixed-Bereich, Leistungssport, Öffentlichkeitsausschuss und Lehrwesen präsentierten die Änderungen. Die bereits durchgeführten Änderungen werden auf der VLW-Homepage (unter Verband – Ordnungen – Änderungen) aufgeführt und die zum Verbandstag beantragten Änderungen im Sonderheft, welches Ende Januar 2009 zu den Bezirkstagen erscheint, veröffentlicht.

Im zweiten Teil des Nachmittags wurde dann wieder in Gruppen gearbeitet. Hier stand noch einmal der gegenseitige Austausch im Vordergrund. Welche Bereiche laufen gut? Wo ist Handlungsbedarf? Unter anderem wurde diskutiert, wie der Kontakt zwischen VLW (Vorstand, Präsidium, Bezirke) zu den Vereinen intensiviert werden kann.

Während sich Fachwarte und Bezirksvorstandsmitglieder nach dem Abendessen am Samstagabend wieder auf den Heimweg machten (nachdem sie ihre Autos von einer dicken Schneeschicht befreit hatten …) blieben Vorstand und Geschäftstellenmitarbeiter noch eine weitere Nacht in der Landessportschule, um am Sonntagvormittag in einer Sitzung die weiteren Schritte für die bevorstehenden Bezirks- und Verbandstage zu besprechen.

Albstadt
Eingeschneit. Bevor die Teilnehmer des Workshops sich auf den Heimweg machen konnten, mussten Sie ihre Autos von Schnee und Eis befreien.

Der VLW-Workshop bot wieder einmal die Chance zum gegenseitigen, intensiven Austausch der ehrenamtlichen Mitarbeiter aus den verschiedenen Fachbereichen des Verbands. In angenehmer Atmosphäre der Landessportschule – die uns wieder hervorragend versorgte – und ohne Zeitdruck konnte hier der gegenwärtige Stand der Arbeit im Verband, zukünftige Visionen sowie die Vorbereitung des „Bezirks- und Verbandstags-Marathon 2009“ besprochen werden.

Nur eine Sache blieb im Dunkeln: Wer von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen nahm am Samstagmorgen am Frühsport teil?

Sybille Baecker




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