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Jugend trainiert für Olympia - Bundesfinale in Berlin

Die Reise nach Berlin hat sich für Sportlehrer Thomas Fuchs und seine Jungs gelohnt: Am Ende des Turniers holten sich das Team des Graf-Zeppelin-Gymnasiums den fünften Platz von 16 Mannschaften. „Das war das Maximum für uns“, resümierte Fuchs.

GZG FN
Erkämpften sich einen 5. Platz beim Bundesfinale in Berlin
hintere Reihe v.l.n.r. Christian Hesse, Markus Dürnay, Jakob Sude, Severin Weiß, vordere Reihe v.l.n.r. Frederik Bopp, Dominic Hebe, Alexander Nerz, Rafael Prospero. (Foto: Thomas Fuchs)


Das Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin war wieder einmal eine gelungene Veranstaltung und Werbung für Sport in der Schule. Aus allen 16 Bundesländern war die jeweils beste Schulmannschaft angereist. Etwas müde aber bei bester Laune kamen die Volleyballer des GZG aus Berlin zurück. Wir haben das Maximale erreicht“ war von den Spielern zu hören. Der 5. Platz hinter vier Sportgymnasien, an denen sich die fast kompletten Landesauswahlmannschaften befinden, war einfach eine tolle Sache. Die Plätze eins bis vier gingen an: 1. Kempfenhausen (Bayern), 2. Coubertin-Gymnasium Berlin, 3. Sportgymnasium Schwerin und 4. Sportgymnasium Leipzig.

Früh aufstehen hieß es an den Spieltagen. Um 5.45 Uhr klingelte erbarmungslos der Wecker. Essen, Anfahrt und um 8 Uhr war schon Spielbeginn in der Halle der Fritz-Reuter-Oberschule. Dort gibt es zwei Dreifach-Hallen, die übereinander liegen. Alle 32 Mannschaften des Wettkampf II (Jhg. 1991) spielten hier. Die Organisation war hervorragend, die Schiedsrichter tadellos. In den Spielen wurde natürlich hart gekämpft, die Stimmung in der Halle war aber zu jeder Zeit gut und fair. Oft unterstützten sich Teams gegenseitig.

In der Vorrunde konnte das GZG den zweiten Platz in der Vierergruppe belegen. Das erste Spiel gegen den späteren Drittplazierten, das Sportgymnasium Schwerin verlor das GZG nach tollem Spiel knapp mit 0:2 (-20, -22). In den beiden folgenden Spielen lief es ebenfalls sehr gut und so wurden die Spiele gegen das Pierre-de-Coubertin Gymnasium Erfurt und das Werner-Heisenberg-Gymnasium Neuwied mit jeweils 2:0 gewonnen. In der Qualifikation für das Viertelfinale traf das GZG dann auf die Immanuel-Kant-Schule Rüsselsheim. Auch hier gelang ein klarer 2:0 Sieg.

Dieses Ergebnis bedeutete aber, dass der nächste Gegner das Coubertin-Gymnasium Berlin war. Die Häfler Schüler starteten phänomenal und lagen im ersten Satz 7:1 vorne. Die Berliner waren sprachlos. Gegen die harten Sprungaufschläge von Markus Dürnay und Jakob Sude fanden die Berlin kein Gegenmittel. Nur langsam konnten sich die Berliner fangen, holten auf und hatten am Ende knapp die Nase vorne. Auch den zweiten Satz musste das GZG dem übermächtigen Gegner überlassen.

Etwas müde trat man dann gegen das Gymnasium Martino-Katharineum Braunschweig an. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten und einem 25:23 im ersten Satz gelang auch hier ein 2:0 Sieg. Nun ging es für die Häfler im letzten Spiel des Turniers um die Plätze 5 oder 6. Gegner war das Kardinal-von-Galen Gymnasium aus Münster. Beide Teams waren erschöpft und kamen erst langsam ins Spiel. Im ersten Satz konnte sich das GZG durchsetzen, im zweiten die Mannschaft aus Münster. Es ging nun in den Tie-break und alle mussten nochmals ihre letzten Reserven mobilisieren. Es kam zu einem echt dramatischen Entscheidungssatz. Um jeden Ball wurde aufopferungsvoll gekämpft. Spannender hätte das Spiel dann auch nicht enden können. Mit 16:14 setzten sich die Spieler des GZG durch und waren mächtig stolz auf die erreichte Endplatzierung.
Die Mannschaft des GZG: Markus Dürnay, Jakob Sude, Alexander Nerz, Severin Weiß, Dominic Hebe, Frederik Bopp, Rafael Prospero, Christian Hesse, Betreuer: Thomas Fuchs

Thomas Fuchs

Mehr zu Jugend trainiert für Olympia unter www.jtfo.net

Abschlusstabelle WK II Jungs:
1 Landschulheim Kempfenhausen, Berg Bayern
2 Coubertin-Gymnasium Berlin
3 Sportgymnasium Schwerin Mecklenburg-Vorpommern
4 Sportgymnasium Leipzig Sachsen
5 Graf-Zeppelin-Gymnasium Friedrichshafen Baden-Württemberg
6 Kardinal-von-Galen-Gymnasium Münster Nordrhein-Westfalen
7 Gymnasium Martino-Katharineum Braunschweig Niedersachsen
8 Gymnasium Harksheide, Norderstedt Schleswig-Holstein
9 Werner-Heisenberg-Gymnasium Neuwied Rheinland-Pfalz
10 Immanuel-Kant-Schule Rüsselsheim Hessen
11 Europagymnasium „Walther Rathenau“ Bitterfeld Sachsen-Anhalt
12 Schulzentrum an der Lerchenstraße Bremen
13 Pierre-de-Coubertin-Gymnasium Erfurt Thüringen
14 Einstein-Gymnasium Angermünde Brandenburg
15 Gymnaium Johanneum Homburg Saarland
16 Heinrich-Heine-Gymnasium Hamburg

Die weiteren Baden-Württembergischen Platziereungen:
WK II Mädchen
Platz 9: Schickhardt-Gymnasium Stuttgart Baden-Württemberg

WK III Jungs
Platz 5: Eugen-Bolz-Gymnasium Rottenburg Baden-Württemberg

WK III Mädchen
Platz 13: Progymnasium Burladingen Baden-Württemberg




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