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21.Württembergische Mixed-Meisterschaften 2008 - Presseberichte

TSV Berkheim - Pressebericht:

TSV Berkheim ist Württembergischer Meister im Mixed-Volleyball
- Qualifikation für die Süddeutschen Meisterschaften erreicht


Am vergangenen Sonntag fanden in Welzheim die Württembergischen Meisterschaften im Mixed-Volleyball statt. Die Volleyballer/Innen des TSV Berkheim hatten sich Anfang April den Meistertitel in der A-Liga gesichert und damit für die Teilnahme qualifiziert.

Die zwölf Mannschaften spielten zunächst in einer Gruppenphase die Teilnehmer für den Kreuzvergleich aus. Um den zeitlichen Rahmen des Turniers nicht zu sprengen hatte der Veranstalter dabei pro Spiel ein Zeitlimit von 30 Minuten auf zwei Sätze vorgegeben. Dieser ungewöhnliche Turniermodus hatte zur Folge, dass viele Partien mit 1:1 unentschieden endeten und bis kurz vor Ende der Vorrunde nicht klar war, wer ins Halbfinale einziehen würde.
Berkheim startete ebenfalls mit einem 1:1 gegen den Vorjahressieger GvR Stuttgart in das Turnier. Anfängliche Schwierigkeiten in der Abstimmung und Schwächen in der Annahme verhinderten den ersten Sieg. Im Laufe des Turniers fand die Mannschaft immer besser zueinander und so erreichte Berkheim das Halbfinale mit drei Unentschieden und zwei Siegen.
In dem auf zwei Gewinnsätze ausgetragenen Halbfinale stand mit Schwäbisch Gmünd (Sieger 2006) eine Mannschaft gegenüber, die bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Spiel verloren hatte. Berkheim startete unkonzentriert in die Partie und verlor den ersten Satz, bedingt durch zahlreiche Aufschlag- und Annahmefehler. Im zweiten Satz kamen sie dann besser ins Spiel. Vor allem der Block konnte die gegnerischen Angriffe immer wieder vereiteln und auch die Aufschläge wurden präziser und druckvoller. Lohn der Anstrengung war der Gewinn des zweiten Satzes. Schwäbisch Gmünd wirkte überrascht und fand im weiteren Verlauf nicht mehr zurück ins Spiel. Berkheim gewann auch den dritten Satz und konnte sich neben dem Einzug ins Finale auch über die damit verbundene Qualifikation zu den Süddeutschen Meisterschaften Anfang September freuen.
Der Finalgegner hieß TSV Welzheim, der im zweiten Halbfinale das Team aus Jedesheim ohne größere Probleme mit 2:0 in das Spiel um Platz drei schickte. Das kräftezehrende Halbfinale der Berkheimer hatte zur Folge, dass Welzheim seine Angriffe beinahe ohne Gegenwehr platzieren konnte. Berkheim verlor den ersten Satz, und nicht nur die Zuschauer hatten wenig Hoffnung auf ein erneutes Aufbäumen der Mannschaft. Vielleicht war es die zu frühe Siegesfreude der Welzheimer oder der plötzlich aufkeimende Kampfgeist der Berkheimer Volleyballer, die im zweiten Satz völlig unerwartet für die Wende sorgten. Druckvolle Angriffe zum einen, aber auch die effektive Feldabwehr, die sich inzwischen sehr gut auf den Gegner eingestellt hatte, bewiesen eindrucksvoll, dass sich Berkheim noch nicht aufgegeben hatte und kurze Zeit später verdient den Ausgleich schaffte. Im entscheidenden dritten Satz ging es Welzheim wie Schwäbisch Gmünd zuvor im Halbfinale. Sichtlich geschockt über die ungeahnten Kraftreserven der Berkheimer konnten sie zwar lange Zeit einen größeren Punkteabstand verhindern, mussten sich schließlich aber doch dem hohen Druck der Berkheimer geschlagen geben. Berkheim gewann das Spiel mit 2:1 und ist damit zum ersten Mal in der Abteilungsgeschichte Württembergischer Meister.
Für den TSV Berkheim spielten: Ingrid Gunesch, Bianca Kaluza, Doreen Stoof, Anja Uhlig, Ulrike Wursthorn, Sven Bergmann, Marcus Gaßmann, Sven Kaluza, Henrik Obst (Trainer) und Marian Uhlig.


TSF Welzheim - Zeitungsbericht für Rems-Murr-Sport:

21. Württembergische Meisterschaften der Mixed-Volleyballer in Welzheim

Die TSF Welzheim qualifizieren sich erstmals für die Süddeutschen Meisterschaften

(as) Die Spieler und Spielerinnen der Turn- und Sportfreunde Welzheim erreichten vor heimischer Kulisse den größten Erfolg ihrer 28-jährigen Vereinsgeschichte. Zum ersten Mal gelang der Sprung ins Finale bei den Volleyball-Mixed-Meisterschaften des Landesverbandes Württemberg.
Es wurde in zwei Gruppen mit jeweils sechs Teams gespielt. Bei Jeder gegen Jeden erreichen jeweils die ersten Zwei jeder Gruppe das Halbfinale, um im Überkreuzvergleich die Finalteilnehmer zu ermitteln. Nach der Auslosung am Morgen war schon klar, dass es kein leichtes Unterfangen werden würde, das Halbfinale als Gruppenerster oder Zweiter zu erreichen: Wie im letzte Jahr waren der Meister aus der 3/3-Runde Berkheim, der mehrfache Sieger aus Stuttgart Gereizt, der Meister West Böblingen und Immenstaad die Gegner. Nur Feuerbach war statt Backnang/Auenwald in die Gruppe B gelost worden. In der anderen Gruppen kämpften Geißelhardt, Schwäbisch Gmünd, Jedesheim, Hausen, Sindelfingen und Ludwigsfeld um die Halbfinalplätze.
Im ersten Gruppenspiel gegen Böblingen starteten die TSF-Spieler sicher und gewannen den ersten Durchgang souverän. Im zweiten war das Spiel von Unsicherheiten, vor allem in der Annahme, geprägt und ging deswegen auch deutlich verloren. Mit diesem gemischten Gefühl im Bauch ging es gegen die Routiniers aus Immenstaad, die dank einer konstanten Leistung 2:0 nach Sätzen bezwungen werden konnten. Gegen Feuerbach spielten die Welzheimer ähnlich auf und siegten verdient mit 2:0. Im vorletzten Gruppenspiel war die Vorgabe klar: Mit einem 2:0 gegen den Titelverteidiger von Stuttgart Gereizt wäre die Halbfinalteilnahme sicher. Und so verlief das Match dann auch. Nach anfänglicher Nervosität und ausgeglichenem Punktestand bis kurz vor Satzende gelang mit einem Longline-Angriff in die hintere Feldecke der 25:23 Satzgewinn, was Balsam für die Seele für den zweiten Durchgang war, der etwas überlegener gestaltet wurde. Mit diesem 2:0-Erfolg war der Halbfinaleinzug perfekt. Im letzten Gruppenspiel gegen Berkheim ging es „nur“ noch um den Gruppensieg und damit um den Gegner aus der Gruppe A. Nach dem Satzverlust im ersten wurde im Welzheimer Team gewechselt. Diese Jahr tat es dem Spiel der TSF gut, fünf statt vier männliche Angreifer mit ähnlichem Niveau im Aufgebot zu haben, die sich im Mittelblock und Außenangriff abwechseln konnten. Der Wechsel tat dem Spiel gut und Welzheim verteidigte dank des Satzgewinns den ersten Platz in der Gruppe.
In der Gruppe A erspielten sich die Schmetterlinge aus Schwäbisch Gmünd überlegen den Gruppensieg vor den glücklichen Zweiten aus Jedesheim, die sich nur dank des besseren Punkteverhältnisses gegen Geißelhardt durchsetzen konnten. Vierter wurde Hausen, die wiederum im letzten Spiel gegen Geißelhardt ihre Halbfinalchance verspielten. Fünfter wurde der amtierende Zehnte der Deutschen Meisterschaften von den TSF Ludwigsfeld und Sechster der VFL Sindelfingen.
Für Welzheim ging es bei ihrer schon insgesamt vierten Halbfinalteilnahme um die Beendigung einer schwarzen Niederlagenserie und damit um die erstmalige Qualifikation zu den Süddeutschen Meisterschaften, die mit dem Finaleinzug erreicht wäre. Mit unbedingtem Siegeswillen starteten die TSF-Akteure in die Begegnung mit dem Meister Süd aus Jedesheim und ließen in keinem der beiden Sätze Zweifel am Sieg aufkommen, der mit deutlichem Vorsprung errrungen wurde. Das Ziel war geschafft, das Finale sollte die Zugabe werden. Wieder war Berkheim der Gegner, die sich in einem spannenden Halbfinale mit 2:1 nach Sätzen gegen Schwäbisch Gmünd durchsetzten. Eine tolle Stimmung und eine fast fehlerfreies Spiel mit vielen Blocks und durchschlagskräftigen Angriffen brachte die 1:0-Satzführung. Doch Berkheim wechselte aus und veränderte die Positionen. Eine Aufschlagserie war verantwortlich für eine zwischenzeitlich hohe Führung, die Welzheim wieder verkleinern, aber leider nicht drehen konnte. Der dritte Satz musste die Entscheidung bringen. Es wurde erneut gewechselt; Welzheim führte bis 14 Punkte, anschließend ging es hin und her. Bei 21:20 für Berkheim entschied sich das Spiel mit einer Miniserie auf 24:20. Ein Angriff zum 21:24 ließ noch hoffen, doch der nächste Schmetterball der Berkheimer brachte ihnen den Sieg und damit den Württembergischen Meistertitel. Für Welzheim war der Titel des Vizemeisters ein starker Trost, weil man durch die Finalteilnahme an den Süddeutschen Meisterschaften am 13./14. September in Weissach im Tal teilnehmen darf. Man trifft sich dort mit den besten Mannschaften der Landesverbände aus Bayern, Südbaden, Nordbaden, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Thüringen und Sachsen, um den Süddeutschen Meister zu küren und die Qualifikation zum Deutschen BFS-Cup zu erreichen. Die TSF Welzheim genießen auch bei dieser Veranstaltung fast Heimvorteil.

TSF Welzheim III (von links nach rechts): Achim Schnek, Holger Assfalg, Kathrin Hermann, Alexander Schaile, Kerstin Knödler, Jochen Schneider, Sabine Welk und Frank Fischer




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