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Landesfinale der Schulvolleyballer

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin – Landesfinale der Schulvolleyballer

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ Mit diesem Freudengesang endeten auch in diesem Jahr die vier Endspiele beim Landesfinale der baden-württembergischen Schulvolleyballer. In den Altersklassen WK 2 (Jhg. 91 u. jünger) 3 (Jhg. 93 u. jünger) hatten sich zuvor die besten Jungen- und Mädchenteams der vier baden-württembergischen Regierungspräsidien in den Sporthallen des Stuttgarter Schickardt-Gymnasium ein Stelldichein gegeben, um ihre Landesmeister 2008 zu küren und als Belohnung die Fahrkarte zum Bundesfinale in Berlin zu lösen.

Während bei den Kreismeisterschaften oft reine Schulmannschaften ihre Kräfte messen, nimmt mit jeder weiteren Spielrunde die Zahl der Vereinsspieler zu. Den Sprung ins Landesfinale schaffen in der Regel dann nur noch Schulen, die enge und engagierte Kooperationen mit Volleyball-Vereinen pflegen. Dadurch wird das Finale nicht nur zum Prestigekampf der vier Regierungspräsidien Stuttgart, Tübingen, Karlsruhe und Freiburg, sondern eben auch der Volleyball-Verbände Württemberg, Südbaden und Nordbaden. Und zweifellos haben in diesem Jahr die Württemberger den Vogel abgeschossen. Denn alle vier Siegerteams gehören dem Verbandsbereich des VLW an.

Im WK 3 der Jungen konnte das Eugen-Bolz-Gymnasium Rottenburg, Kooperationspartner des Bundesligisten TV Rottenburg, als einziges Team seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. In allen anderen Kategorien dagegen gab es neue Sieger. Dem Progymnasium Burladingen gelang nach einer unglaublich spannenden Finalbegegnung gegen das Matthias –Grünewald-Gymnasium Tauberbischofsheim der Turniersieg im WK 3 Mädchen. Die Wettkampfklasse 2 der Jungen war am Ende eine klare Sache für das Graf-Zeppelin-Gymnasium Friedrichshafen, Partnerschule der erfolgreichsten deutschen Volleyballadresse. Und schließlich konnte sich sehr zur Freude des Gastgebers das Schickardt-Gymnasium Stuttgart in die Siegerliste der Wettkampfklasse 2 der Mädchen eintragen. Die Stuttgarter Schule, die im Vorjahr bereits im WK 3 erfolgreich war, erntete damit die Früchte der intensiven Kooperation mit der Volleyball-Abteilung des TSV Georgii Allianz Stuttgart.

Bei der Siegerehrung wünschte der Schulvolleyball- Landesbeauftragte Joachim Gerlach allen Siegerteams viel Erfolg in Berlin, wo die baden-württembergischen Teams traditionell zu den besten Schulmannschaften Deutschlands zählen.

Gerhard Weeber
Kreisbeauftragter JTFO Volleyball




Interview mit Joachim Gerlach (Schulsportbeauftragter JtfO)


B. Ascher: „Wie ist der diesjährige Ablauf gelungen, gab es Verletzte?“

J. Gerlach: „Ich bin froh wie es gelaufen ist. Es hat alles gepasst. Alle Mannschaften sind pünktlich und vor allem vollständig angereist. Auch die Schiedsrichter waren alle da. Es gab keine Ausfälle. Von dieser Seite her war alles gelungen.
Stuttgart ist ein sehr guter Organisator, es stimmt alles, es funktioniert alles. Dies ist auch der guten Mitarbeit des Schulleiters Herrn Stefan zu verdanken, der viel für den Volleyball tut. Dies merkt man auch daran, dass er versucht so oft als möglich hier in der Halle zu sein und seine Mannschaft anzufeuern.“

B. Ascher: „ Wie sehen sie die Chancen für die Gewinner des Landesfinale im Bundesfinale in Berlin?“

J. Gerlach: „Die Mannschaften in Berlin sind sehr stark. Eine vordere Platzierung zu erreichen wird sehr schwer sein, aber es ist machbar. Wie letztes Jahr z.B. beim WK 3 Stuttgart und Friedrichshafen, die dieses Jahr fast unverändert hier im WK 2 vertreten sind. Es ist aber auch viel von der Auslosung der Gegner abhängig. Wenn das passt können hier dann auch in diesem Jahr mit Glück vordere Plätze belegt werden. Nur z.B. Berlin und alle ehemaligen Ostbundesländer haben viel mehr Sportschulen die noch intensiver in Verbindung mit den Vereinen stehen. Da ist es schon sehr schwer dagegen zu halten.“

B. Ascher: „Brauchen wir noch mehr Stützpunktmannschaften wie z.B. in Berlin es der Fall ist?

J. Gerlach: Es ist sehr schwer zu sagen. Mit Stuttgart und Friedrichshafen haben wir ja schon solche Zentren. Man sollte allerdings auch bedenken, dass es ehr schwierig ist und viel Feingefühl erfordert Kinder schon im jungen Alter von ihren Eltern zu trennen. Ich betrachte das ein wenig kritisch. Dies kann zu Problemen führen.
Wenn man allerdings nur den Faktor Leistungssport betrachtet, brauchen wir mehr Kooperationen und wir müssen noch eine intensivere Zusammenarbeit anstreben.“

B. Ascher: „Vielen Dank Herr Gerlach für das Gespräch.“



Ergebnisse des Landesfinals JtfO Volleyball WK II und III vom 4.03.2008

WK III Mädchen:
1. Progymnasium Burladingen
2. Matthias Grünewald Gymnasium Tauberbischofsheim
3. Wilhelmi- Gymnasium Sinsheim und Schiller Gymnasium Offenburg

WK II Mädchen:
1. Schickhardt- Gymnasium Stuttgart
2. Pestalozzi- Gymnasium Biberach
3. Wilhelmi- Gymnasium Sinsheim und Gymnasium am Hoptbühl Villingen

WK III Jungen:
1. Eugen- Bolz- Gymnasium Rottenburg
2. Schiller Gymnasium Offenburg
3. Gymnasium in der Taus Backnang und Hohenstaufen Gymnasium Eberbach

WK II Jungen:
1. Graf Zeppelin Gymnasium Friedrichshafen
2. Suso- Gymnasium Konstanz
3. Gymnasium Rutesheim und Dietrich Bonhoeffer Schule Weinheim




Ergebnisse JTFO Volleyball Landesfinale WK IV vom 09.07.2008

WK IV Mädchen
1. PG Burladingen
2. Alemannen Realschule Müllheim
3. Klosterschulen Offenburg
4. Döchtbühl Gymnasium Bad Waldsee
5. Matthias Grünewald Gymnasium Tauberbischofsheim
6. Ludwig-Frank-Gymnasium Mannheim
7. Windeck-Gymnasium Bühl
8. Realschule Pfedelbach

WK IV Jungen
1. Eugen Bolz Gymnasium Rottenburg
2. Robert Bosch Gymnasium Wendlingen
3. Hans Baldung Gymnasium Schwäbisch Gmünd
4. BZ Markdorf
5. Suso Gymnasium Konstanz
6. Gymnasium Denzlingen
7. Windeck-Gymnasium Bühl
8. Carl-Netter-Realschule Bühl

PM/J.Gerlach




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