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18.Württembergische Mixed-Meisterschaften 2005 - Pressebericht

Bericht "Peter Wörz" (freier Journalist):

Volleyball / Württembergische Freizeit-Meisterschaften

18. VLW-Freizeit-Mixed-Meisterschaften - so liest sich das Wortungetüm, hinter dem sich ein Volleyball-Turnier verbarg, das am Sonntag in Engstingen ausgetragen und bei dem ein Württembergischer Meister gekürt wurde. Ein „Freizeit“-Meister sozusagen.

Freizeit-Volleyball? Treffen sich da ein paar spiellustige Sportkameraden unverbindlich so ab und an, um fern von Ehrgeiz und Tabellen zu baggern und zu pritschen, um sich dann anschließend mit mindest gleich hohem Engagement dem geselligen Teil zu widmen? Nein, so ist das keineswegs.
Wer am Sonntag einen Blick in die Großengstinger Freibühlhalle geworfen hat, dem wurde das Klischee um die Ohren geschmettert. Dort trafen sich die jeweils drei Erstplatzierten aus den vier Bezirken des Volleyball-Landesverband Württemberg, die an der Freizeit-Runde teilgenommen haben. Das Niveau war ebenso hoch wie der Ehrgeiz, es ging zum 18. Mal um die Vergabe württembergischer Meisterehren.
Aus Welzheim waren sie gekommen, aus Auenwald, Schwäbisch Gmünd, Stuttgart, Berkheim, Bad Wurzach, Böblingen oder Sindelfingen. Es waren die zwölf besten von insgesamt 440 Freizeit-Volleyball-Teams in Württemberg, die in fünf Ligen antreten.
Auch wenn sie sich „Gsälzbära“, „Schmetterlinge“, „Gereizt“ oder „Speedy Gonzales“ nennen, verspielter Sport war das nicht. Was allerdings auffiel: ein Großteil der Spielerinnen und Spieler gehört einer Generation an, in der die ersten grauen Haare nicht die Ausnahme sein müssen.
Das Besondere, und jetzt kommen wir der Sache hinter dem ungeschickten Begriff „Freizeit“ schon näher, ist die Zusammensetzung und das Zustandekommen solcher Teams.
Wer in der einer Freizeit-Liga spielt, spielt in einer gemischten Mannschaft und darf keinen gültigen Spielerpass für eine Verbandsmannschaft haben. Möglich sind vier Männer und zwei Frauen oder im Verhältnis drei zu drei. Das hat mehrere Vorteile. So finden sich in manchem Team Ehepaare, die hier einem gemeinsamen Hobby nachgehen. Bei manchem Spieltag, hat Michael Wüchner beobachtet, „wäre eine Kinderbetreuung sinnvoll“. Wüchner ist der Freizeitsport-Referent des württembergischen Landesverbandes und er fasst die Aufgaben seiner Abteilung so zusammen: „Wir decken all das ab, was der normale Ligaspielbetrieb nicht bietet.“
Dazu gehören Veranstaltungen für die ganze Familie, der Beach-Mixed-Bereich oder künftig auch verstärkt Schnupperturniere für neu gegründete Gruppen. Ein Sammelbecken sind die Freizeitligen auch für ehemalige Aktive die wieder einsteigen oder einfach einen Gang zurückschalten.
„Wer einmal Volleyball gespielt hat, der tut sich schwer, etwas anderes zu machen“, bricht Michael Wüchner eine Lanze für seinen Sport.
Aber auch auf Neustarter übt der Sport eine Anziehungskraft aus. Beispiel TSV Kleinengstingen: dort wurde vor zehn Jahren eine allgemeine Freizeitabteilung gegründet, aber „irgendwann wurde nur noch Volleyball gespielt“, erzählt Uwe Kohler, einer, der schon lange dabei ist. Und als man in der Freizeitliga antrat, machte sich noch ein Vorteil bemerkbar: auch kleinere Vereine können mitmischen, brauchen sie doch nicht sieben oder acht gleichgeschlechtliche Mitstreiter, um aktiv werden zu können. Inzwischen man in Engstingen drei Teams im Wettbewerb und bis zu 40 Jugendliche im Training.
Der Sport ist in dieser Form offenbar für zahlreiche Volleyball-Freunde auf der Alb attraktiv. In den letzten Jahren sind in Bernloch, Buttenhausen, Münsingen, Auingen oder Holzelfingen Freizeit-Teams entstanden, die auch am Ligabetrieb teilnehmen.
Von denen konnte sich keines für die Endrunde qualifizieren. Gewonnen hat das Team, das auch im letzten Jahr schon den Titel holte. „Sita Njani“ von der TSG Bad Wurzach, auch schon mal Süddeutscher Meister, besiegte im Endspiel die „Schmetterlinge“ vom DJK Schwäbisch Gmünd in zwei Sätzen. Beide Finalisten haben sich damit auch für die süddeutschen Meisterschaften qualifiziert. Pardon: süddeutschen „Freizeitvolleyball-Meisterschaften.“

01 - 2005 WM (Bild: Peter Wörz)

02 - 2005 WM (Bilder: Peter Wörz)

03 - 2005 WM (Bild: Peter Wörz)

04 - 2005 WM (Bild: Peter Wörz)



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