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Die Volleyballjugend

Bereits mit Gründung des VLW wurde das Amt des Jugendwartes geschaffen. Der erste Amtsinhaber Jörg Schwenk (1962-1965) fand allerdings bei den Vereinen noch keinerlei spezielle Jugendaktivitäten vor und tat sich schwer, die Entwicklung einer Jugendarbeit anzuregen. Volleyball gehörte noch nicht zu den Lehrplanfächern in der Schule.

1967 wurde den Regionalliga-Vereinen die Verpflichtung auferlegt, Jugendmannschaften zu stellen. Nun begann der kontinuierliche Aufschwung. Die 1. Jugendrunde (männlich A-Jugend) wurde mit 8 Mannschaften durchgeführt und vom neuen Jugendwart Günther Bachlechner (1967-1969) organisiert. 1968 begann der Spielverkehr für Mädchen mit 3 A-Jugendmannschaften. Mit dem 5. Platz von DJK Schwäbisch Gmünd bei der Deutschen C-Jugendmeisterschaft für Jungen plazierte sich erstmals eine württembergische Jugendmannschaft.

Ab 1969 wurden B-Jugendwettbewerbe ausgetragen. Alle Jugendmeisterschaften führten über Regionalmeisterschaften zu den Deutschen Meisterschaften. Der Austragungsmodus ist bis heute im wesentlichen unverändert. In den Folgejahren wechselte der Jugendwart häufiger:

Klaus Lange (1969/1970), Siegfried Wagner (1970/1971, danach Jugendspielwart der DVJ) und Werner Riexinger (1971/1972).

1970 wurde der Stuttgarter TV mit Gerhard Weber Deutscher B-Jugendmeister. 1971 fand in Stuttgart erstmals eine Deutsche Jugendmeisterschaft statt. Die Zahl der Mannschaften war 1972 auf 32 (davon 11 weiblich) angewachsen. Dem WLSB wurden 725 Jugendliche (27% des Bestandes) gemeldet. Es fanden erstmals C-Jugendmeisterschaften statt.

1972-1974 übernahm Günther Ludwig das Amt des Jugendwarts und trug zu weiterem Wachstum bei. 1974 fand nach dem Rücktritt des neu gebildeten Jugendausschusses ein außerordentlicher Verbandstag zu Jugendfragen statt, der eine Verstärkung der Arbeit und Anstregungen der Vereine und des VLW für die Jugend brachte. Jugendwart wurde 1974/1975 Manfred Aster, der erstmals mit Bezirksjugendwarten arbeiten konnte. Die Zahl der Jugendmannschaften stieg 1975 auf 89 und diejenige der Jugendspieler auf 2.511 (34% des Gesamtbestands). Der Spielverkehr wurde mit erheblichen Schwierigkeiten nach und nach regionalisiert.

In der Amtszeit von Gerd Savel (19751978) stieg die Zahl der Mannschaften auf 144 und die der Spieler auf 4.648 (35%). Die Organisation des Jugendspielverkehrs gewann eine feste Struktur. D-Jugendmeisterschaften wurden eingeführt.

1978 wählte der Verbandstag Roland Staiger zum Jugendwart. Die Bildung von Verbands- und Landesligastaffeln wurde erwogen, aber nicht weiterverfolgt. 1979 wurden Bestimmungen für den Jugendspielverkehr eingeführt mit jugendgeschützten Terminen und 2 Leistungsstufen.

1980 begann eine Reihe neuer Aktivitäten. Die Bezirksjugendwarte bildeten und betreuten Bezirksjugendauswahlmannschaften und führten diese zu Vergleichsturnieren. Damit war der 1. Schritt zur Regionalisierung der leistungssportlichen Arbeit gelungen. Jugendpflegerischen Maßnahmen wurde vermehrtes Interesse geschenkt. Der Jugendetat steigerte sich von 1980 bis 1986 von DM 3.400,- (1 % der VLW-Ausgaben) auf DM 25.000,- (4% der VI-W-Ausgaben).

1981 wurde die 1. Jugendfreizeit durchgeführt, die von nun an alljährlich stattfand. 1982 wurde die Einteilung des Spielverkehrs in Leistungsklassen wieder aufgehoben. Die besten Mannschaften erhielten statt dessen die Chance, über ein Qualifikationsturnier direkt in die Endrunde zu gelangen. Am Spielverkehr nahmen nun 266 Jugendmannschaften teil. 7.708 Jugendliche waren dem WLSB gemeldet.

Die sportliche Jugendarbeit wurde ab 1983 von den Bezirkssportwarten übernommen. Statt Spielerpässen führte man Spielerlisten ein. Am 04.04.1984 verabschiedete der Verbandstag die neue Jugendordnung. 1985 wurde der Jugendwart entlastet. Im gleichen Jahr wurde ein Jugendverbandstag durchgeführt mit dem Ziel, Anregungen für eine Verbesserung des Spielverkehrs zu erhalten. Die Ergebnisse wurden dem Verbandstag 1986 vorgelegt, jedoch nur teilweise angenommen. Wichtigste Neuerung war die Verpflichtung der Bezirksligamannschaften, ab 1988/89 eine Jugendmannschaft nachzuweisen. Das 1985 erstmals in Creglingen durchgeführte E-Turnier wurde 1986 mit großen Erfolg, aber geringer württembergischen Beteiligung, wiederholt. Damit setzte sich bundesweit neben dem Mini-Volleyball (3:3) das System 4:4 durch.

Der VLW-Jugendwart wurde zum Kassenprüfer der DVJ gewählt. Die Zahl der Mannschaften stieg sprunghaft weiter auf 318. Die gemeldeten jugendlichen Volleyballspieler nahmen ab auf 8.390 (1984 war die höchste Zahl mit 9.009 erreicht worden.)

Nach wie vor stehen die Organisation des Jugendspielverkehrs und die allgemeinen Aufgaben der Jugendarbeit als wichtigste Tätigkeiten des Jugendausschusses an.

Für den VLW ist es weiter ein großes Anliegen, bei den Jugendmannschaften eine leistungsbezogene Trainingsarbeit anzuregen und im Wettbewerb um die Deutschen Jugendmeisterschaften erfolgreich abzuschneiden. In der Zusammenarbeit von Schule und Verein hat Volleyball eine ausgezeichnete Chance, neue und intensivere Aktivitäten zu entwickeln.



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