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Spielverkehr

Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) war noch nicht ganz 7 Jahre alt, als sich in Württemberg am 20.02.1962 der PSV Reutlingen als erster Verein um die Aufnahme in den DVV bemühte. Volleyball spielen wollte man ... und wen wundert's: obwohl noch kein Landesverband existierte - es gab lediglich die Landesstelle Württemberg - so hatte man doch schon einen "Landesspielwart"! Man liest seinen Namen mit Staunen und mit Freude: Jörg Schwenk.

Mit der Gründung des Landesverbandes übernahm Franz Schmidt dieses Amt. Am 28. Mai 1963 konnte er die offizielle Tabelle für die erste Württembergische Volleyball Verbandsmeisterschaft veröffentlichen.

Männer - Spiele Bälle - Sätze - Punkte

1. Stuttgarter TV - 12 - 562:260 - 36:2 - 24
2. PSV Reutlingen - 12 - 573:406 - 31:11 - 22
3. TSG Tübingen - 12 - 501 503 - 23:18 - 19
4. BffL Stuttgart - 12 - 463:452 - 21:18 - 18
5. PSV Reutlingen 2 - 12 - 512:585 - 15:30 - 15
6. BffL Stuttgart 2 - 12 - 405:540 - 10:32 - 14
7. Stuttgarter TV 2 - 12 - 282:544 - 7:32 - 10

Frauen

1. TSG Tübingen 4 208:137 12:3 8
2. BffL Stuttgart 4 165:184 7:9 6
3. PSV Reutlingen 4 157:209 5:12 4

Franz Schmidt betreute während der ersten fünf Jahre die spielenden Mannschaften. Langsam wuchs die Zahl. Erst 1965 wurde eine weitere Verbandsklasse mit 6 Mannschaften eingerichtet.

Aber schon 1967 wurde im VLW auch für die Landesliga der Nachweis einer Jugendmannschaft gefordert.

Beim 6. Verbandstag 1968 übernimmt S. Maier das Amt des Spielwartes. In diesem Jahr werden erstmalig "Spielleiter zum Führen der Tabellen" eingesetzt. Immer wieder werden in einer Kommission die Probleme im Spielverkehr (die es auch schon damals unter den 34 Herren- und 6 Damenmannschaften gab) aufgearbeitet und in die Spielordnung umgesetzt.

Im Jahr 1970 nehmen bereits 52 Herren- und 7 Damenmannschaften am Spielverkehr teil. Konrad Nieber, der seit 1969 als Spielwart fungierte, übergab 1971 die Geschäfte des Spielverkehrs - aber auch den ersten Bußgeldkatalog, nach dem die Staffelleiter die Vergehen der 107 aktiven Mannschaften zu ahnden hatten, an den wieder als Spielwart gewählten Franz Schmidt.

Bereits 1973 ist er "Herr über 22 Staffelleiter". Unter seiner Führung wird das derzeit bis zur Landesliga übliche Spielsystem eingeführt. Der Verbandstag 1974 beschließt auf seinen Vorschlag hin, daß alle Spielklassen auf 9 Mannschaften begrenzt werden, die Heimmannschaft jeweils zwei Spiele auszutragen hat, die spielfreie Mannschaft immer das Schiedsgericht zu stellen hat.

Es wird beschlossen, daß stets der Meister seiner Staffel aufsteigt und der Letzte der Staffel immer absteigen muß.

Dies betrifft bereits 1975 die Herren bis hinunter zur C-Klasse, während bei den Frauen in diesem Jahr die A-Klasse die unterste Spielklasse ist.

Das Anwachsen der Zahl der aktiven Mannschaften wird immer schneller, aber im Spielverkehr stellt man dennoch eine Konsolidierung durch eine klare und ausgewogene Spielordnung fest. Die "wilde" Entwicklung der ersten Jahre geht in ein kontinuierliches starkes Wachstum über.

Im Juli 1976 übernahm Dr. Horst Sadlo das Amt des Landesspielwartes von Franz Schmidt.

Im gesamten Verbandsgebiet gab es 27 Herren- und 14 Damen-Staffeln. Aber die Fülle der Aufgaben war im Spielbetrieb schon so vielfältig, daß einer allein die Organisation des Spielverkehrs nicht mehr bewältigen konnte. Die Bezirksstruktur war hier schon kein leeres Wort mehr. Die Organisation in den vier Bezirken wurde von Bezirksspielwarten, die aber noch nicht gewählt, sondern vom Spielwart nach Umfrage eingesetzt wurden, erledigt. Dies war verständlich, da ja eine Ordnung hierfür noch nicht vorhanden war die Arbeit jedoch bereits angefallen ist

In den 41 Staffeln waren immerhin rund 350 Mannschaften zu betreuen.

Der Pokalspielverkehr weitete sich immer mehr aus. Auch hierfür wurde ein "Arbeiter" gesucht und gefunden: Thomas Lutzeier übernahm das Amt des Pokalspielwartes.

In den nachfolgenden Jahren war die Zusammensetzung des Landesspielausschusses sehr konstant. In dieser Zeit gab es eine deutliche Ausweitung des Spielverkehrs. Als Folge davon brachten die Vereine eine Vielzahl von Problemen formaler und juristischer Art an den Spielausschuß heran. Man kann sagen, daß in diesen Jahren eine vielfältige und fruchtbare Arbeit vom Landesspielausschuß verrichtet wurde.

Es war klar, daß die vor allem juristisch nicht vorbelasteten Mitglieder des Ausschusses nicht immer nach den "Wünschen" einzelner Vereine entscheiden konnten - und manchmal mit ihren Entscheidungen und Urteilen auch einfach "nicht richtig lagen". Angesichts aber der in geradezu unwahrscheinlicher Flut hereinbrechenden rechtlich relevanten Bescheide, darf man dem Spielausschuß auch in diesen Jahren eine zufriedenstellende und gute praktische Arbeit bescheinigen.

Als Beispiel sei hier die im Jahr 1981 durchgeführte regionale Gliederung aller Mannschaften angeführt. Die Staffeln mußten alle daraufhin durchforstet werden. Die erste Veröffentlichung der regionalen Gliederung war in der dritten Ausgabe der Verbandsnachrichten 1982 zu finden. In diese Zeit fiel auch die Erstellung der Broschüre "Staffelleiteranweisungen", eine Zusammenstellung oder Check-Liste der für die Staffelleiter notwendigen Arbeiten, eine Handreichung und Entscheidungshilfe.

Zur Rückmeldung der Vereine für die nächste Spielsaison wurde ein Meldebogen als Durchschreibesatz eingeführt. Dieser Meldebogen sollte die Arbeit der Spielwarte bei der Erfassung der Mannschaften für die nächste Spielsaison und auch die Fortschreibung der bereits vorhandenen Mannschaften erleichtern.

Die Pokalbestimmungen wurden in dieser Zeit neu geschaffen und in die Sammlung von Satzung, Ordnungen und Bestimmungen aufgenommen.

Im Jahr 1982 gab es im Verbandsgebiet 49 Herren-Staffeln und 37 Damen-Staffeln. Insgesamt spielten damit 671 Mannschaften im Bereich der "verbandseigenen" Staffeln.

In der Saison 1981/82 wurde die nach der Saison 1976/77 aufgelöste Baden-Württemberg-Liga nach Gesprächen der beteiligten Landesverbände aus Süd- und Nordbaden, sowie Württemberg - für Damen und Herren wieder eingeführt. Die Spielordnung der Baden-Württemberg Ligen Damen und Herren wurde erarbeitet und am 12.04.1982 in Kraft gesetzt.

Der Landesspielausschuß konnte sich nun mit Ergänzungen und Korrekturen, mit korrigierender Feinarbeit an dem bestehenden Werk beschäftigen. Vielfache Ursachen hierfür waren aktuelle Fälle, die man immer wieder als praktische Beispiele in die Arbeit mit einbezog.

Im April 1984 gab es wieder einen Wechsel im Vorsitz des Landesspielausschusses: Manfred Schulz, der seit 1977 als Bezirksspielwart West bereits im Ausschuß mitwirkte, übernahm dieses Amt. 1985 wurde die Landesspielordnung völlig neu überarbeitet. Bereits in diesem Jahr hielt die "Computer-Verwaltung" der Staffeln Einzug in den Spielausschuß. Noch ging dies nur durch private Initiative und Unterstützung - aber eine VLW-eigene ComputerVerwaltung des Spielbetriebs ist im Aufbau.

Im Jahre 1986 wurde die erst 1984 eingerichtete Verbandsliga Damen auf 10 Mannschaften aufgestockt. In der Landesliga Nord Herren wird als Pilotprojekt mit Einzelspielen und neutralem Schiedsrichtereinsatz gespielt.

Von 1984 bis 1986 hat Hans-Joachim Knittel die Geschäfte des Pokalspielwartes als Mitglied des Spielausschusses geführt. Seit 1986 hat diese Aufgabe Wolfgang Hörmann übernommen.

Im Jahre 1987 hat der Landesspielausschuß 57 Herren - Staffeln und 52 Damen - Staffeln und damit insgesamt 866 Mannschaften zu betreuen. Bei dieser umfangreichen und verantwortungsvollen Tätigkeit wird er in dankenswerter Weise von den Staffelleitern, die ja alle aus Vereinen kommen, unterstützt.



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