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VLW-Workshop vom 26.-28.10.2001 - Einstimmung auf die WM 2002

Beim diesjährigen VLW-Workshop vom 26.-28.10.2001 an der Landessportschule Albstadt wurden die Teilnehmer auf die Weltmeisterschaft 2002 der Frauen in Deutschland eingestimmt. Einige Zwischenrunden- sowie Viertelfinalspiele werden vom 06. – 12. September 2002 auch in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart ausgetragen. In die Organisation dieser Spiele sowie des Rahmenprogrammes ist selbstverständlich auch der VLW eingebunden. Im Rahmen des Workshops wurden insbesondere die „Begleitenden Maßnahmen“ im Vorfeld der WM als auch während der Spiele in Stuttgart diskutiert und geplant.

Die Wichtigkeit dieser Veranstaltung unterstreicht die Teilnahme von Peter Lange, der im DVV bei dieser WM zusammen mit Hartmut Giebels für den Bereich „Wettkampf“ verantwortlich zeichnet. Wer stellt welche Erwartungen an eine Volleyball-Weltmeisterschaft in Deutschland? Diese Frage zog sich wie ein roter Faden durch sein Referat am Freitagabend. Dabei zeigte er die unterschiedlichen Interessen, angefangen von den Vereinen, in denen Volleyball gespielt wird, bis hin zu Presse, Funk und Fernsehen auf. Peter Lange konnte aus einem reichen Erfahrungsschatz von einer Vielzahl von ähnlichen Veranstaltungen berichten und hatte auch einige Anekdoten zum Schmunzeln mitgebracht.

Grundlage einer gut organisierten Veranstaltung dieser Größenordnung ist ein reibungsloser Ablauf vor und hinter den Kulissen. Um dieses gewährleisten zu können, ist eine gut funktionierende Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Messe- und Kongreßgesellschaft (SMK) sowie den VLW-Verantwortlichen erforderlich. Rolf Schneider, Projektleiter bei der SMK nahm gerne die Gelegenheit wahr, um sich über den Sachstand zu informieren und selbst Überlegungen und Anregungen einzubringen. Am Samstag vormittag wurde deutlich, dass die VLW-Verantwortlichen hier schon einiges an Vorarbeit geleistet haben. Die Bereiche Wettkampf, Schiedsrichter und Technik konnten bereits personell besetzt werden. Inhaltlich werden die Verantwortlichen auf einer ersten Schulung am 3.11.01 in Riesa einiges mit auf den Weg bekommen.

Im Mittelpunkt des Workshops standen die „Begleitenden Maßnahmen“ zur WM 2002. Reinhold Scheible stellte einen ganzen Katalog von Maßnahmen vor, die begleitend zu den Spielen dafür sorgen sollen, die Faszination der Sportart Volleyball rüberzubringen.

Folgende Vorhaben wurden in Arbeitsgruppen diskutiert und vorgeplant:

- Jugendcamp vom 05. – 12. September 2002 in der Sport- und Jugendleiterschule Nellingen-Ruit

Für 140 Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg bietet dieses Camp die Möglichkeit, sich von morgens bis abends mit Volleyball zu beschäftigen. Erfahrene Trainer und Betreuer werden sich der Jugendlichen annehmen und neben den Praxis-Einheiten auch kreativ tätig sein. Zu den Spielen in der Schleyer-Halle werden täglich Fangruppen gebildet, die in den jeweiligen Landesfarben die Mannschaften anfeuern werden.
Die detaillierte Ausschreibung wird noch in diesem Jahr erstellt und an die Vereine verteilt werden.

- Maßnahmen in den Schulen

- Kommunaler Volleyball-Wettbewerb: „Wir suchen das beste Klassenteam im Mini-
Volleyball (3:3)“

Dieser Wettbewerb auf Stadtverbandsebene soll den Kontakt zwischen Schulen bzw. Lehrern/Innen und den örtlichen Vereinen herstellen bzw. vertiefen.

- Mal- und Fotowettbewerb in den Schulen für unterschiedliche Altersstufen

- WK IV „Jugend trainiert für Olympia“ im Schuljahr 2001/02

Die Schulen mit den höchsten Meldezahlen im WK IV (prozentual zur Schülerzahl der
Schule) Jungen/Mädchen werden prämiert.

- Spezielles Angebot für SchülerInnen zum Besuch der WM in Stuttgart

- Maßnahmen während der Spiele in der Halle

- VLW-Informationsstand

- Präsentation „40 Jahre VLW“
- Präsentation der besten Arbeiten des Mal- und Fotowettbewerbes
- Preisübergabe an die Sieger am Samstag am VLW-Stand

- Kinderbetreuung in der Halle (bis 5 Jahre) durch qualifizierte ErzieherInnen

- Mitmachaktionen in einer Nebenhalle
- GoSports Mobil
- Volleyball-Spielstraße (4-6 Stationen)
- Abnahme des Volleyball-Spielabzeichens

- Volleyball-Quiz

Die anwesenden Vertreter des Südbadischen Volleyballverbandes, Präsident Hans-Dieter Wankmüller und Geschäftsführerin Andrea Greguric sagten spontan ihre Unterstützung bei der Umsetzung all dieser geplanten Aktionen zu.

Mit den erzielten Ergebnissen waren die Verantwortlichen am Sonntagmorgen bei der Abschlussbesprechung sehr zufrieden. Allerdings litt die Veranstaltung etwas unter der großen Fluktuation bei den Teilnehmern. Viele konnten sich nicht fürs ganze Wochenende freimachen und mussten entweder frühzeitig abreisen oder stießen erst später zur Gruppe. Schade war auch, dass von den Stuttgarter Vereinen kein einziger Vertreter anwesend war. Gerade die Vereine aus dem Großraum Stuttgart haben mit der WM 2002 die einmalige Chance, sich einem breiten Publikum bekannt zu machen und so evtl. auch neue Mitglieder zu gewinnen. Der VLW wird jedoch die Vereine in seine Aktionen mit einbeziehen.



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