headerphoto

Schottland war eine Reise wert!

Bild1



„wohin die nächste Reise führt, das werden wir sehen“. So ungefähr endete der Bericht über die letzte Auslandsreise des FK-Freundeskreises vor zwei Jahren nach Prag. Nun war es mal wieder soweit und diesmal ging die Reise vom 19. bis 25. September 2012 nach Schottland. Einem Land , welches viele Leute immer wieder, ob sie dort waren oder nicht, fasziniert und diese Faszination sollten auch die Reiseteilnehmer der diesjährigen Reise erfahren. Mit dem Bus zum Flughafen nach München und von dort mit einer 2 stündigen Verspätung, hob der Flieger ab in Richtung Edinburgh. Die Spannung stieg insofern,weil die Frage,bekommen wir noch etwas zu essen im Hotel oder nicht? im Raume stand. In Schottland machen die Restaurants um 22:00 Uhr dicht. Unsere Reiseleitung vor Ort, hat bestens funktioniert und die Küche des Hotels zauberte uns, trotz Verspätung, noch ein 3-Gänge Menü auf den Tisch.

Nach einer für einige zu kurzen Nacht, ging es , wie übrigens jeden Tag, um 9:00 Uhr zur Stadtbesichtigung. Das Wetter, na ja , hätte besser sein können. Es regnete. Typisch schottisch, hörte man sagen. Geführt von unserer wirklich hervorragenden Reiseleiterin Denise, durchwanderte man die Altstatdt und Newtown, die Königliche Meile, die Princes Street und das Edinburgh Castle. Der Weg hinauf zum Calton Hill war niemanden zu beschwerlich. Von dort hat man einen sehr schönen Blick auf die Stadtsilhouette. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und alle nutzten die Gelegenheit, Es gab noch Vieles zu besuchen und zu sehen.

Der nächste Tag begrüßte uns mit schönem Wetter und nach dem Frühstück ging es in Richtung Nord-West. Auf einer Panoramastrecke fuhren wir durch die Western Highlands nach Stirling, einer Reneaissancestadt. Dort stand ein Stop beim Stirling-Castle an. Die Festung Stirling Castle war über Jahrhunderte die bedeutenste Festung im Land und wurde das „Tor zu den Highlands“ genannt. Die Reise ging weiter. Wir durchfuhren den Trossachs Nationakpark, durch die Ortschaften Doune undCallander. Dann wurde die Landschaft bergiger. Berge, wie Ben Ledi (879m) und Ben Vorlich (985m) und die ersten Löcher Loch Lubnaig und Loch Eam, gaben dem Panorama ihre Charistika. Das Rannoch Moor, eine riesige unbewohnte Hochmoorlandschaft, vermittelte den Eindruck der Weite und Einsamkeit. Weiter führte der Weg durch das Tal von Glencoe, auch Tal der Tränen genannt. Hier richteten die Engländer ein blutiges Massaker am Clan der McDonalds an.Vorbei an Loch Linnheging es nach Fort William. Die Mittagspause wurde genutzt für eine Ortsbesichtigung aber auch um Kuchen und Kaffee zu genießen. Dann ging es immer an der Küste entlang, auf der „Road to the Isles“ parallel zu landschaftlich schönsten Eisenbahnstrecke der Welt nach Mallaig/Morar. Der Blick von unserem Hotel war umwerfend. Unter uns die Stadt, das Wasser, auf der anderen Seite am Horizont in der Abendstimmung, die Isle of Skye. Voller Eindrücke vom Tage und nach einem guten Abendessen schlummerten wir in unseren Betten bis dann am nächsten Morgen um 9:00 Uhr wieder Abfahrt war.

Der Tag begann mit der Überfahrt  auf die Insel Skye. Die Fähre legte pünklich um 9:30 Uhr ab und bei ruhiger See, sonnigem Wetter und klarer Sicht, ließ das Schiff die Kulisse der Berginsel uns immer näher kommen. Die Isle of Skye zählt zu den schönsten Inseln der schottischen Westküste. Imposant auch die bizzaren Bergformationen des Cuillin Bergmassivs. Wir fuhren durch den Süden der Insel, der aufgrund der üppigen Vegetation auch der „Garten von Skye“ bezeichnet wird, bis zuInselhauptstadt Portree. Ein kleines Städtchen, das mit seinen am Hafen gelegenen Fischrestaurants, zum Mittagessen einlud.Auf der Fahrt am Nachmittag wurde am Eilean Donan Castle gehalten, das die Kulisse des Films „Highlander“ warÜber dasTal Gleen Carron mit sehr schönen Ausblickenfuhren wir nach Gairloch, wo auch unser Highland Lodge Hotel, in dem wir zwei Nächte verbringensollten, auf uns wartete. Gegessen wurde in einem bekannten mehrfach ausgezeichneten Fischretaurant „Old Inn“. Das Essen war übrigens, wie auch in allen anderen Restaurants, sehr gut. Nach dem Abendessentraf man sichnoch zu einem Drink in der „Ehrlichkeits-Bar“. Hier warSelbstbedienung und Ehrlichkeit angesagt. Das Getrunkene schrieb man auf einen Zettel und bezahlte das Ganze beim Auschecken aus dem Hotel.

Nach eine ruhigen Nacht startete man in die „Nordwestern Highlands“. über die Schlucht Gorrieshalloch Gorge und den beeindruckenden Victoria Wassefall ging es nach Ullapool, dem nördlichsten Punkt unserer Reise. Hier machten wir Mittagsstop und wer wollte konnte mal wieder Fish und Chips essen. Der Höhepunkt des Tages war anschließend zweifellos der Besuch des schönsten und nördlichsten Garten Schottlands, die „Inverewe Gardens“.In dem durch den Golfstrom untertützten Klima gedeihen bei milden Temperaturen u.a. Pflanzen aus Amerika und Japan, ornamentale Bäume und Sträucher. Der heute weltberühmte Garten wurde vonOsgood Mackenzie auf einer Flächevon einem Quadratkilometeroberhalb desLoch Ewe angelegtDanach fuhren wir wieder zurück ins Hotel nach Gairloch.
Am nächsten Tag ging es am wunderschönen Loch Maree, benannt nach einem ehemaligen Missionar, in Richtng Ostküste ohne nicht einen obligatorischen Halt an der Ruine des Urquart Castle am berüchtigtem Loch Ness zu machen. Immer am Ufer entlang (Nessy hat sich nicht gezeigt) ging die Fahrt nach Inverness, der Hauptstadt der Highlands. Interessant hier waren der Victorianische Markt, die Kathedrale und das, wegen des Ausblicks,  oberhalb des Caledonian Canals (97 km lang) gelegene Schloss. Im Anschluss fuhren wir durch den Caimgorm Nationalpark zum viktorianischen Kurstädtchen Pitlochry. Ein kleines schmuckes Städtchen in der Nähe dessen, wir die EdradourWhiskybrennerei besichtgen durften. Jeder von uns bekam seinen Tropfen ab und nach einer kurzen  Einführung ging es in den Betrieb. Hier und auch schon vorher, durften wir erfahren, dass zunächst Bier gebraut wird.

Als erstes erfolgt das Mälzen der Gerste auf s.g. Maitings Floors. Die Gerste wird angefeuchtet. Man läßt sie keimen, damit die Stärke herausgelöst werden kann. Danach wird über Heißluft getrocknet, anschließend gemahlen und in großen Bottichen mit Wasser versetzt und mittels Hefe, die alkoholische Gärung eingeleitet. Bei einem Alkoholgehalt von ca. 8,5 % wird in Kupferblasen (Pott Still) umgefüllt und im Kreislauf wiederholt destilliert bis zu einem Alkoholgehalt von 70%. Mit etwa 64% Alkoholgehalt wird das noch klare Destillat in Fässer (z.B. Bourbon- oder Sherry-Fässer), umgefüllt.  Dort soll der Whisky mindestens 8 Jahre reifen, Farbe annehmen und den Geschmack verfeinern.

Single Malt Whisky ist für Kenner ein edler Tropfen und je älter umso besser aber auch umso teurer. Nach diesen „geistigen“ Eindrücken hat uns unser sehr guter Busfahrer zu unserem Hotel gebracht. Und dieses Haus erzeugte bei allen Teilnehmern einen , wie ich meine , unwiedersprochenen AHA-Effekt. Das Haus, das Ambiente gefiel einigen so gut, dass sie am liebsten noch eine Woche hätten bleiben wollen. Leider ging auch diese Nacht schnell vorbei, es hieß Abschiednehmen von diesem schönen Haus und in Richtung Edinburgh zu starten. Die Zeit vor unserem Abflug und das Wetter, erlaubte uns noch einen Abstecher zur Dunkeld Cathedrel, die früher als das „Fort der Kelten“bezeichnet wurde, zu machen, um dann Abschied von Denise, unserer Reiseleiterin, zu nehmen und den Flieger zu besteigen. Dieser hob diesmal pünklich ab, der Bus aber, der uns nach Stuttgart bringen sollte, hatte Verspätung. Warum sollte es anders sein als auf dem Hinflug. Eine sehr harmonisch verlaufene Reise fand ihr Ende. Schottland hat bei uns bleibende Eindrücke hinterlassen. Es gilt das Erlebte, Gesehene, die positiven Eindrücke  zu verarbeiten, zu konservieren. Es lohnt sich im Freundeskreis des VLW Mitglied zu sein. Bis zum nächsten Mal.

Horst Sadlo



Partner des VLW


VOLLEYBALL ERGEBNIS APP

Spielergebnisse und Ergebnisübermittlung in einer App - jetzt abholen und als Ergebnismelder registrieren!

PHOENIX II

Vereinsaccount, Meldung Kleinfeldmannschaften, ePass, Meldebogen, Zugang Staffelleiter
>>> https://vlw.it4sport.de

Newsletter abonnieren

Der VolleyNewsletter ist der offizielle Newsletter des Volleyball-Landesverbandes Württemberg e.V (VLW) und bringt wichtige Informationen aus der Volleyballwelt zeitnah und aktuell an alle Abonnenten.

JETZT ABONNIEREN

Veranstaltungen


Zum Event-Kalender

Rahmenspielplan

Hier geht es zum aktuellen Rahmenspielplan:
Spielbetrieb/Termine/Rahmenspielplan