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Workshop 2011

Auch in diesem Jahr trafen sich im November die Funktionäre des VLW und einige Vertreter württembergischer Vereine an der Landessportschule in Albstadt.
 
>Programm Workshop 2011<

Nachdem der Vorstand, die Präsidiumsmitglieder, die Mitarbeiter der VLW-Geschäftsstelle und die Vereinsvertreter an der Landessportschule sicher eingetroffen waren, begrüßte der Präsident des Volleyball-Landesverbandes Württemberg e.V. (VLW) alle Anwesenden recht herzlich.
 
Zur Einstimmung der Thematik „Kooperation Schule und Verein“ diente das nachfolgende Impulsreferat „Herausforderung Ganztagesschule“ von Edwin Gahai, Leiter LIS Ludwigsburg.
 
19:30 Uhr Impulsreferat: Herausforderung Ganztagesschule
Referent : Edwin Gahai (Leiter LIS Ludwigsburg)
 
Herr Gahai erläutert in seiner Präsentation zunächst den gesellschaftlichen und sozialen Wandel und die momentane Situation bezüglich der Thematik Ganztagesschule. Daraus ergibt sich für die Vereine eine Umstrukturierung, aufgrund des Nachmittagsunterrichts. Herr Gahai stellt diverse Maßnahmen sowohl für die Vereine, als auch für die Schulen dar und verdeutlicht, dass es auf dieser Ebene kein (Koch-)Rezept geben wird. Die von Herrn Gahai aufgeführten Maßnahmen sind einerseits von den jeweiligen Gegebenheiten und andererseits von den Personenkreisen abhängig.
 
Das Thema „Kooperation Schule und Verein“ war gestern. Heutzutage sind die Wünsche und Anforderungen von den Vereinen so enorm, dass diese die Schule oftmals nicht umsetzen kann. Obwohl die Schulen großes Interesse und Bedarf an solchen Kooperationen melden.
 
Die Grundsatzfrage lautet somit: „Was will ich überhaupt?“
 
So ist deutlich erkennbar, dass aufgrund des Wandels, die Mannschaftssportarten eher die Probleme zu spüren bekommen, als die Individualsportarten. Denn zum Beispiel können Spielgemeinschaften nicht strukturell gegen die Probleme entgegenwirken.
 
Fakt ist, dass alle Schulen zukünftig in Ganztagesschulen umgewandelt werden und sogenannte Profile bilden, um die Attraktivität der jeweiligen Schule zu steigern. Die Vereine müssen auf jeden Fall mit ins Boot geholt werden, denn Sport gilt als Grundlage und wichtiger Baustein in die Entwicklung der Kinder.


Martin Walter, Präsident Volleyball-Landesverband Württemberg e.V mit Edwin Gahai, Leiter LIS Ludwigsburg (Fotohinweis: privat)

Zusammenfassung:

  • Das Thema Gesundheit und Schulerziehung rückt immer näher in den Fokus und wird an Bedeutung zunehmen.
  • Es werden weniger Talente gesichtet und somit werden weniger Talente von „Anbietern“ umworben.
  • Die Kinder werden zwangsläufig nicht mehr mit allen Sportarten in Kontakt treten können.
  • Die Motivation für klassische Sportarten muss früh gelegt werden.
  • Ganztagesschulen werden zur Regel
  • Die Schulen sind offen für Partnerschaften. Diese müssen aber qualitativ hochwertig sein.
  • Schulentwicklung wird zum Qualitätsmerkmal der Schulen.
  • Schulen brauchen ein Profil = Attraktivität für Kinder, denn Schulen brauchen Kinder!


Samstag, 12.11.2011
 
Nachdem Manfred Schulz, Vizepräsident Volleyball-landesverband Württemberg e.V. alle Anwesenden recht herzlich begrüßte, ging es anschließend in dem Vortrag von Thomas Walter, Geschäftsführer des Tischtennisverbandes Württemberg-Hohenzollern e.V. um diverse Schulprojekte beim Tischtennisverband.


Manfred Schulz, Vizepräsident Volleyball-Landesverband Württemberg e.V. mit Thomas Walter, Geschäftsführer Tischtennisverband Württemberg-Hohenzollern e.V. (Fotohinweis: privat)

Im Anschluss wurden dann die Projekte des VLW in Württemberg vorgestellt:
  • Projekt Ulm: K.Strohmaier und W. Nitschke
  • Projekt Friedrichshafen: W. Wösle und H. Goller
  • Projekt Rottenburg: M. Schulz
Nach so viel Input hatten die Workshop-Teilnehmer die Möglichkeit sich selbst aktive in den Arbeitsgruppen einzubringen. Folgende Arbeitsgruppen standen den teilnehmern zur Auswahl:
  • Arbeitsgruppe W. Nitschke: Möglichkeiten in der Ganztagesschulbetreuung für Volleyballvereine / Stärkung der Teilnehmerzaheln bei JtfO
  • Arbeitsgruppe J. Fezer: Einbindung der ausgebildeten Schülermentoren in Schulkooperationen
  • Arbeitsgruppe M. Mallick: Talentsichtung in der Schule

Arbeitsgruppe W. Nitschke: Möglichkeiten in der Ganztagesschulbetreuung für Volleyballvereine / Stärkung der Teilnehmerzaheln bei JtfO
 
To do
  1. Infopaket für Vereine / Trainer bzw. Handout (Verteiler: Seniorenmeisterschaften. Lehrermeisterschaften, VLW-Adressen, Homepage, Newsletter, VN etc.), d.h. Skript 1 von Wox muss überarbeitet und stark gekürzt werden.
  2. Flyer erstellen (siehe TTVWH)
  3. Skript 2 dementsprechend anpassen
  4. Ansprechpartner klären (evtl. Kreisbeauftragte wie bei JtfO)
Anmerkung: Die Bewerbungsfrist der Schulen endet bereits im Mai!!!
 
Vorschläge
  • Schulkonferenzen, bei der man sich und sein persönliches Projekt vorstellt.
  • Die Lehrerfortbildungen sind gut und sollten deshalb öfter angeboten werden.
 
Knackpunkt: Woher bekomme ich meine „Trainer“???
 
Personal für Ganztagesbetreuung
  • Hauptamtlich
  • 400 €-Kraft
  • Studenten
  • Bufdi / FSJ
  • Rentner / Senioren
  • Volleyball-Eltern
Der VLW muss die gesamte Datenbankbreite nutzen!
 
Arbeitsgruppe J. Fezer: Einbindung der ausgebildeten Schülermentoren in Schulkooperationen
 
Schülermentoren (Ausbildung)
  • Wie schreiben wir die Lehrgangsteilnehmer an?
  • Datensammlung
  • Zugriff auf ausgebildete Schülermentoren den vereinen und Schulen ermöglichen
  • Evaluation / Nachhaltigkeit!
Arbeitsgruppe M. Mallick:Talentsichtung in der Schule
 
Leistungssport
 
Fakt ist, dass wir das Talent finden müssen, denn das Kind betreibt mindestens schon ein bis zwei andere Sportarten.
 
Der Ansatz vom VLW mit dem projekt Petri war gut. Allerdings hat es an der Nachhaltigkeit gefehlt und daran, dass die Kinder im zweiten Schritt im verein nicht mehr so intensiv betreut wurden.
 
Talentsichtung: Jedes Kind muss gesehen und gesichtet werden. Jedes Kind muss in die Schule, deshalb sind die Voraussetzungen mit der Einführung der Ganztagesschulen eigentlich nicht erschwert, im Gegenteil. Allerdings braucht man mindestens 3 Doppelstunden, um die Talente für den Volleyballsport zu begeistern und noch viel länger, um sie zu halten.
  1. Schulstunde: Motivation wecken
  2. Schulstunde: Kontaktaufnahme mit Trainer
  3. Schulstunde: Hinführung der Talente in den Verein
àHier muss eine gewisse Flexibilität bestehen àdies erfordert eine hierfür gezielte qualifizierte Person in die Schule zu schicken!
 
Aufgabe für den VLW besteht darin, einen professionellen Trainer einzustellen, der die Kinder „abholt“, denn die Türen wurden bereits, dank Petri, geöffnet.
 

Fazit des Workshops:  Sehr viel positive Resonanz wurde über den diesjährigen VLW-Workshop ausgesprochen. Es gab schon gewisse Grundlagen und Grundkenntnisse, dennoch konnten die Workshop-Teilnehmer noch neuen Input für sich gewinnen.
 
Herr Schulz merkt noch an, dass es bereits sehr viele aktive und kompetente Köpfe gibt, die etwas bewegen wollen und dies zum bereits tun. Es war ein fruchtbarer und guter Workshop!
 
Zum Abschluss bedankt er sich bei allen für ihr Kommen und wünscht eine gute Heimreise!


Die Workshop-Teilnehmer/-Innen 2011 (Fotohinweis: privat)



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